Straßenlärm: Bürger können mitbestimmen

An verschiedenen Straßen ist der Lärm – auch durch Motorräder – besonders stark. Archivfoto: Roland Keusch
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An verschiedenen Straßen ist der Lärm – auch durch Motorräder – besonders stark. Archivfoto: Roland Keusch

Bis zum 18. Dezember liegt der neue Entwurf des Aktionsplans im Rathaus offen

Von Anja Carolina Siebel

Der Lärmaktionsplan beschäftigt Verwaltung und Politik schon seit mehreren Jahren. In verschiedenen Gremien, allem voran dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, wurde bereits über die Inhalte und Ziele diskutiert.

Der Lärmaktionsplan für den Straßenverkehr für die Stadt Wermelskirchen, den der Rat der Stadt 2016 beschlossen hat, wird alle fünf Jahre überprüft und aktualisiert.

Nun liegt laut Verwaltung der überarbeitete Plan im Entwurf vor. Alle Wermelskirchener haben ab sofort bis zum 18. Dezember die Möglichkeit, sich über die Inhalte des Entwurfs zu informieren und ihre Anregungen, Bedenken und Hinweise dazu zu geben.

Die Unterlagen werden auf der Homepage der Stadt Wermelskirchen veröffentlicht. Dort findet sich auch ein entsprechendes Online-Formular zur Eingabe der Bürger-Anregungen.

Ergänzend zum Internet-Angebot soll aber laut Verwaltung auch eine öffentliche Auslegung der Unterlagen zum Lärmaktionsplan im Rathaus Wermelskirchen stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine persönliche Einsichtnahme ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter Tel. (0 21 96) 710-620 oder per E-Mail möglich.

Am Montag, 7. Dezember, in der Zeit von 16.30 bis 18.30 Uhr haben die Wermelskirchener Bürgerinnen und Bürger zudem die Möglichkeit, in die „Bürgersprechstunde Lärmaktionsplanung“ in das Rathaus Wermelskirchen zu kommen.

Aufgrund der Pandemie-Situation sei der Besuch dieser Bürgersprechstunde im Rathaus anders als üblich ausschließlich nach vorheriger Anmeldung und fester Terminvereinbarung möglich. Ziel der Lärmaktionsplanung ist es, bestehende Lärmbelastungen aufzuzeigen und Vorschläge für Lärmminderungsmaßnahmen zu erarbeiten.

Grundlage dafür sind die gesetzlichen Bestimmungen der EU-Umgebungslärmrichtlinie und des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zur Lärmminderungsplanung. Lärmaktionspläne sind von der Kommune aufzustellen, wenn an Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr bestimmte Werte überschritten werden. Das ist in Wermelskirchen, wie mehrfach berichtet, an der A 1, der B 51 und Teilen der L 157 und der L 409 der Fall.

Entscheidung fällt letztlich der Stadtrat

Der Rat der Stadt beschließt schließlich den Lärmaktionsplan für die Stadt Wermelskirchen. Er wird auch darüber entscheiden, ob und gegebenenfalls wie die eingegangenen Anregungen der Wermelskirchener Bürger im aktualisierten Lärmaktionsplan berücksichtigt werden. Nähere Informationen über die Inhalte des Lärmaktionsplanes erteilt Brigitte Zemella.

b.zemella@wermelskirchen.de

Die Unterlagen der Verwaltung finden sich auf: www.wermelskirchen.de/planen-bauen/umgebungslaerm

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