Mein Blick auf die Woche in Wermelskirchen

Steigende Kosten belasten die Familien

susanne.koch@rga.de
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Das Coronavirus sollte man immer noch nicht auf die leichte Schulter nehmen, betont WGA-Redakteurin Susanne Koch. Trotzdem freut sie sich auf die bevorstehenden Veranstaltungen.

Die Corona-Pandemie ist in den Hintergrund getreten: Immer noch erkranken aber Menschen an der Krankheit, jetzt zum Beispiel Herbert Grönemeyer und einige aus seinem Team, und es sterben auch immer noch Menschen daran. Gut ist, dass es in Wermelskirchen immer noch Geschäfte gibt, die Wert darauf legen, dass Kundinnen und Kunden eine Maske tragen. Spätestens im Herbst wird sich zeigen, ob Kommunen, das Land und der Bund auf die nächste Corona-Welle vorbereitet sind, ohne dass die Menschen wieder mit vielen Einschränkungen leben müssen.

Denn das machen so oder so viele derzeit: Denn – von den Lebensmitteln, über Benzin, bis hin zu den Energiekosten – verteuert sich derzeit vieles. Die Inflation steigt und es gibt viele Familien, die drehen ihren Groschen bereits ein paar Mal herum, bevor sie ihn ausgeben.

Erfreulich ist, dass jetzt viele traditionelle Veranstaltungen wieder stattfinden können. So vergnügen sich seit Christi Himmelfahrt Kleine und Große wieder auf dem Kirmesplatz am Schwanen. Morgen wird dann ganz Wermelskirchen mit „Das Fest!“ einbezogen. Die Einzelhandelsgeschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Neben ihnen präsentieren viele Vereine und Organisationen am Festsonntag. Und auf der Eich werden sich zum „Automobilen Frühling“ Händler platzieren und ihre Neuheiten vorstellen. So wird der morgige Tag zum Festtag für Wermelskirchen.

Sehr unschön für die Stadt Wermelskirchen ist dagegen, dass die Musikerin Celia Spielmann ihren Posten als Musikschulleiterin gekündigt hat und in einer anderen Stadt eine neue Stelle finden wird. Für ihre Ziele und Vorstellungen brauchte sie Unterstützung, auch finanzielle, um die Arbeit der Musikschullehrerinnen und -lehrer sowie der Musikschule weiter nach vorne zu bringen. Stattdessen musste sie ihre Arbeit immer wieder rechtfertigen. Das war nicht in ihrem Sinne. Nun hat die Musikschule das Problem, einen geeigneten Nachfolger oder eine geeignete Nachfolgerin zu finden. Und das ist in dieser schwierigen Zeit, für die Musikschule ganz sicher keine leichte Aufgabe.

Heute wird in Loches, Frankreich, eine Ausstellung mit Werken von 13 Künstlerinnen und Künstlern aus Wermelskirchen eröffnet. Erstmalig sind die Bürgermeisterin Marion Lück und ihre Stellvertreter, Stefan Leßenich und Norbert Galonska, mit von der Partie. So sieht gelebte Partnerschaft in Europa aus.

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