Stadtkirche stellt ihr buntes Gemeindeleben vor

Noah (17) bastelte mit Jano (2) einen Antistressball. Wegen des Regens wurde das Fest ins Gemeindezentrum verlegt.
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Noah (17) bastelte mit Jano (2) einen Antistressball. Wegen des Regens wurde das Fest ins Gemeindezentrum verlegt.

Ukrainische Sprachschüler servierten Borschtsch und gefüllte Teigtaschen.

Von Theresa Demski

Es ist fast so, als wolle das Wetter am Sonntag ein Ausrufungszeichen hinter das Motto des Stadtkirchenfestes setzen: Draußen wechseln sich Regen und Sonne ab, am Mittag spannt sich ein großer Regenbogen über das Gemeindezentrum am Markt. Dort feiern Kindergärten, Gemeindekreise, Musiker, ukrainische Sprachschüler und viele Gäste das erste Gemeindefest nach Corona. „Unterm Regenbogen“ hat die Gemeinde ihr Fest betitelt – und das längst nicht nur wegen des Wetters.

Schon im Gottesdienst zeigt sich, wie bunt Gemeindeleben sein kann: Mädchen und Jungen aus den evangelischen Kindergärten Heisterbusch und Wielstraße singen gemeinsam mit den Kinderchören der Gemeinde – dirigiert von Jutta Benedix, flott begleitet von Kantor Andreas Pumpa. Die Kirche ist brechend voll, ein seltenes Bild in Corona-Zeiten. Viele Familien sind gekommen um mitzufeiern, mitzusingen und sich über den heiteren musikalischen Gottesdienst zu freuen. Pfarrerin Anke Schäfer nimmt Erwachsene und Kinder mit auf die Arche Noah, Pfarrerin Antje Hedke kommt später mit den Kindern über die Farben des Regenbogens ins Gespräch. Und ihre Botschaft lautet dann auch: „Gott schenkt uns immer wieder einen neuen Anfang. Er ist bei uns in den guten Tagen und in den traurigen.“

Mit diesem Zuspruch gehen die Besucher dann in den Festtag – den ein Team des Bezirks vorsichtshalber im Trockenen vorbereitet hat. Schon beim ersten Schritt ins festlich dekorierte Gemeindehaus liegt der Duft von Popcorn, Zuckerwatte und Waffeln in der Luft, von Kaffee und Köstlichkeiten aus der Ukraine. Sprachlehrer Martin Weidner hat mit den Schülerinnen des Sprachkurses Köstlichkeiten aus deren ukrainischer Heimat vorbereitet. Borschtsch und gefüllte Teigtaschen werden serviert und erste freundliche Sprachversuche in beide Richtungen unternommen.

Der Posaunenchor spielt zum Konzert im Saal auf, später präsentieren Sängerin Veronika Madler, Schlagzeuger Norbert Maatz und Organist Andreas Pumpa in der Kirche ihr Programm „Organ meets Pop“. Und die Imker erlauben den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit. Währenddessen haben die Kinder kaum Zeit zur Langeweile: Die Kindergärten laden zum Basteln und Experimentieren ein, die Kirchenmusik baut mit den jungen Gästen eine Orgel und Andrea Sax und Connie Okrus verkaufen Lose und geben lustige gefüllte Kirchenmäuse und Wundertüten aus – dabei tragen sie stilecht kleine Mausnasen und lustige Rummelhüte. Es ist ein bunter Trubel, den das Gemeindezentrum lange nicht gesehen hat und ein heiteres Miteinander – unterm Regenbogen.

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