Stadt beginnt mit Arbeiten an Sekundarschule

Ruben Engels vor der Holzfassade an den Modulbauten der Schule. Sie müssen erneuert werden. Foto: Stadt
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Ruben Engels vor der Holzfassade an den Modulbauten der Schule. Sie müssen erneuert werden.

32,7 Millionen Euro sind im Haushalt für Sanierungen und Umbauten bereitgestellt

Von Anja Carolina Siebel

Die Stadtverwaltung beginnt zurzeit mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Sekundarschule, aus der bald eine Gesamtschule werden soll. Wie berichtet, war zuvor im Stadtrat die Entscheidung gefallen, den Standort der neuen Schule am Weyersbusch/ Wirtsmühler Straße zu belassen und dort ab dem Schuljahr 2023/24 eine Gesamtschule zu eröffnen.

Lehrer, Eltern und Schüler der Sekundarschule hatten bereits während der dem Rat vorausgegangenen Schulausschusssitzung Kritik am baulichen Zustand der Schule geübt.

Nun teilt die Stadt mit, dass die Vorarbeiten für die nötigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der noch bestehenden Sekundarschule beginnen würden. Insgesamt 32,7 Millionen Euro seien dafür im städtischen Haushaltsentwurf bereitgestellt worden.

Als erste, kleinere Maßnahme sei schon während der Osterferien Tischler Ruben Engels von der Wermelskirchener Schreinerei Gerhards vor Ort gewesen, um die Holzfassade an den Modulbauten für anstehende Lackierarbeiten vorzubereiten. „Zunächst mussten alle Holzelemente geprüft, notfalls ersetzt und nachgeschraubt werden, damit auch alles fest ist“, erklärte er. Außerdem wurde eine Tür eingebaut, damit es künftig leichter ist, Tanks zu warten, die unter einem der Container mit Blick auf die ehemalige Grundschule ihren Platz haben.

Aktuell beginnen würden zudem die Planungen für den Rückbau der leerstehenden Grundschule (ehemalige Grundschule Ost), die anschließend abgerissen werden soll.

Genauer Termin für den Abriss steht noch nicht fest

Einen genauen Termin für diesen Abriss könne die Stadtverwaltung jedoch noch nicht nennen, aber zwangsläufig würden durch die Baumaßnahmen auch die bunten Mosaik-Kunstwerke an der Wand zum Innenhof zerstört, die seinerzeit von Schülerinnen und Schülern der Grundschule gefertigt worden waren.

Einer der jungen Künstler war übrigens Tischler Ruben Engels: „Das ist schon ganz schön lange her“, erinnert er sich, während er ein Holzelement an der heutigen Sekundarschule festschraubt. „Aber ich werde heute auf jeden Fall noch ein Erinnerungsfoto von den Mosaikbildern machen“, sagt der Schreiner.

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