Spaß

SSV Dhünn feiert den Kunstrasen

Hier stoßen (v.l.) Jessica und Peter Kastner, Svenja Weber, Robin Hager, Damian Neumann, Christoph Engels und Nicole Hager an.
+
Hier stoßen (v.l.) Jessica und Peter Kastner, Svenja Weber, Robin Hager, Damian Neumann, Christoph Engels und Nicole Hager an.

Große Party mit „Tante Silke“.

Von Stephan Singer

Wie viele Spiele seit Fertigstellung des Fußballplatzes an der Staelsmühle in 2020 genau ausgetragen wurden, vermochte bei der Eröffnungsfeier für den Kunstrasenplatz niemand zu sagen. Dort wurde am Samstagabend jedenfalls nicht nur mit dem Ball angestoßen, sondern auch mit Gläsern.

Das Fest zur Eröffnung des Kunstrasenplatzes hatte der SSV Dhünn mehrfach wegen der Corona-Beschränkungen verschieben müssen. Umso gut gelaunter und voller Stolz zeigten sich die rund 400 Aktiven und Fans des SSV Dhünn, die mit drei Fußballspielen an einem Wochenende, einem Konzert der Wermelskirchener Punkrock-Coverband „Tante Silke“ sowie buntem Rahmenprogramm den Kunstrasenplatz feierten.

„Dieser Fußballplatz ist überragend – zwischen der einstigen Asche und dem jetzigen Kunstrasen liegen Welten“, sagte Dennis Schmidt im Gespräch mit unserer Redaktion. Aus der Erfahrung der vergangenen zwei Jahre seit Fertigstellung des Kunstrasenplatzes meinte der Trainer der ersten Mannschaft: „Unsere Teams können jetzt richtig zocken.“ Auch die Trainingsbeteiligung sei besser und engagierter geworden: „Es tut halt einfach nicht mehr so weh, wenn man hinfällt.“

Die positive Stimmung, die sich durch den Kunstrasenplatz eingestellt habe, erstrecke sich über alle Generationen des Vereins, stellten Stefan Eckstein und Dirk Prothmann vom Vorstand des SSV-Fördervereins fest: „Allein die Jugendabteilung ist von 100 auf gut 130 Mitglieder gewachsen.“

Für ein Kabinen-Gebäude reicht das Geld vorerst nicht

Auf Nachfrage erteilt Eckstein indes dem geplanten Ausbau des Kabinen- und Sanitärgebäudes an der Staelsmühle vorerst eine Absage: „Wir haben den Ausbau zu einem echten Vereinsheim durch Aufstockung um eine Etage vor zwei Jahren mit Kosten von 280 000 bis 300 000 Euro taxiert“, erinnerte Eckstein: „Durch die Kostensteigerungen, die zwischenzeitlich eingetreten sind, landen wir jetzt bis zu 450 000 Euro. Das können wir uns nicht leisten.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Missbrauchskomplex: Verteidigung sagt, er ist „kein Monster“
Missbrauchskomplex: Verteidigung sagt, er ist „kein Monster“
Missbrauchskomplex: Verteidigung sagt, er ist „kein Monster“
Eine Plane über dem Motorrad reicht nicht
Eine Plane über dem Motorrad reicht nicht
Eine Plane über dem Motorrad reicht nicht
Marcus Richter will Kinder für das Singen begeistern
Marcus Richter will Kinder für das Singen begeistern
Marcus Richter will Kinder für das Singen begeistern
Zwölf Jugendliche konfirmiert
Zwölf Jugendliche konfirmiert
Zwölf Jugendliche konfirmiert

Kommentare