Stadtradeln

Spende für das Kinderhospiz Burgholz

Übergabe der Preise von Stadtradeln Wermelskirchen ans Kinderhospiz Burgholz .
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Übergabe der Preise von Stadtradeln Wermelskirchen ans Kinderhospiz Burgholz .
  • Susanne Koch
    VonSusanne Koch
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Wermelskirchens Stadtradelsieger reichen ihre Preise weiter

Wermelskirchen. Es sind kleine Dinge, die den Kindern im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz fröhliche Lächeln in die Gesichter zaubern: Wie ein Eiswagen, der im Sommer auf den Hof rollt und bei dem sich die Kinder ihre Lieblingssorte bestellen können. Oder wie ein Pony, das demnächst zu Besuch kommt und sich von den Kindern streicheln, herzen und mit Leckerlies füttern lassen will. Kleine Herzenswünsche, die die schwerkranken Kinder glücklich machen, die aber auch immer Geld kosten. Umso dankbarer ist Nadine Schulz, Sozialpädagogin und Trauerbegleiterin des Bergischen Kinder- und Jugendhospiz in Burgholz, über jede Spende, die das Hospiz erhält.

Jetzt konnte sie 150 Euro und eine große Dose Lutscher für ihre Schützlinge entgegennehmen: Denn die drei Wermelskirchener Einzelsieger des Stadtradelns hatten ihre Preise gespendet, um stattdessen den Kindern eine Freude zu machen. „Wir sind der Überzeugung, dass man eigentlich schon genug gewonnen hat, wenn man das Fahrradfahren für sich selbst in Alltag und Freizeit integriert hat“, erklärte Einzelsieger Jan Schützke die Spenden-Entscheidung.

Die „Ballerbrothers“, wie Jan und sein Bruder Benjamin Schützke ihr Team beim Stadtradeln nannten, waren mit ihren Fahrrädern zum Hospiz geradelt, um die Spende zu überreichen. Der drittplatzierte Friedrich Schmidt konnte zwar an dem Tag nicht dabei sein, aber auch er spendete seinen Gutschein, den er im 21 Tage andauernden Aktionszeitraum in Wermelskirchen gewonnen hatte. Mit der Zustimmung von Achim Lambeck von Zweirad Lambeck, konnten alle drei ausgegebenen Gutscheine wieder in Geld eingetauscht werden.

„Wir freuen uns alle wirklich von Herzen. Denn diese vielen kleinen Spenden sind so wichtig“, erzählte Nadine Schulz im Gespräch mit den Brüdern und Frau Yvonne Kuhl von der Stadtverwaltung Wermelskirchen. Mit 3058 Kilometern erradelte Jan Schützke übrigens nicht nur die meisten Kilometer für Wermelskirchen, sondern wurde auch erfolgreichster Stadtradler im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis.

Sehr beachtlich auch die erradelten Kilometer von seinem Bruder Benjamin, der es auf 2352 Kilometer brachte, und Friedrich Schmidt mit seinen 1816 Kilometern.

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