Sparkasse verhandelt mit Rade und Hückeswagen

Rainer Jahnke (r.), hier im Bilanzgespräch mit Vorstandskollege Hans-Jörg Schumacher, versichert, dass die Fusion für die Kunden keine Auswirkungen haben würde. Archivfoto: Doro Siewert
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Rainer Jahnke (r.), hier im Bilanzgespräch mit Vorstandskollege Hans-Jörg Schumacher, versichert, dass die Fusion für die Kunden keine Auswirkungen haben würde. Archivfoto: Doro Siewert

Für die Kunden werde sich nichts ändern, sagt der Wermelskirchener Direktor

Von Anja Carolina Siebel

Die Sparkassen Wermelskirchen und Radevormwald-Hückeswagen werden möglicherweise fusionieren. Das geht aus einem Schreiben hervor, das am Dienstag die Stadt Wermelskirchen veröffentlichte. Die Städte sind jeweils Träger der Sparkassen.

„Für unsere Kunden ändert sich durch einen möglichen Zusammenschluss der Häuser aber nichts“, sagt der Wermelskirchener Sparkassendirektor Rainer Jahnke auf Nachfrage. Auch Entlassungen werde es nicht geben. Mehr, unterstreicht Jahnke, könne er zum jetzigen Zeitpunkt, auch nach Vereinbarung mit den Bürgermeistern, nicht sagen.

Im Frühjahr dieses Jahres hätten laut Pressemitteilung die Verwaltungsräte der Stadtsparkasse Wermelskirchen und der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen die Vertreter der jeweiligen Träger damit betraut, erste ergebnisoffene Sondierungsgespräche über einen möglichen Zusammenschluss der beiden Sparkassen zu führen. Bei mehreren Gesprächsrunden seien dann – vorbereitet durch die Vorstände beider Häuser – wesentliche Rahmenbedingungen einer etwaigen gemeinsamen Sparkasse erörtert und erste Eckpfeiler besprochen worden.

Die Atmosphäre in den Gesprächsrunden sei geprägt gewesen „von konstruktiver und offener Zusammenarbeit sowie einem gemeinsamen Blick auf die Zukunft der Sparkassen.“ Im nun anstehenden Prozess seien noch Lösungen für anstehende Grundsatzthemen zu erarbeiten. „Die dafür essenziell wichtige Kompromissfähigkeit war von Anfang an in den bisherigen gemeinsamen Sitzungen vorhanden“, heißt es. Alle Mitglieder der Trägervertreter seien sich ihrer Verantwortung hinsichtlich der Zukunft beider Häuser in Bezug auf Region, Kunden und Mitarbeitende bewusst.

Rund 240 Mitarbeitende sind insgesamt involviert

Eine fusionierte Sparkasse würde mit einer Bilanzsumme von rund 1,4 Milliarden Euro und rund 240 Mitarbeitenden an den Start gehen. Auch bei einer gemeinsamen Sparkasse würde die Verantwortung für die Region sowie die Versorgung der Bevölkerung und Unternehmen mit Bankdienstleistungen im Zentrum des Handelns stehen, schreiben die Trägervertreter. Die Gespräche beider Häuser sowie der Vertreter der Städte würden nun über den Sommer weiter detailliert und intensiviert, so dass im Herbst bereits konkrete Empfehlungen erarbeitet sein dürften. Dann, so Rainer Jahnke, würde es auch detaillierte Informationen zu konkreten Auswirkungen geben.

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