Spagat zwischen Klassik und Moderne

Das Marcus Schinkel Trio spielt Crossover Beethoven in der Kattwinkelschen Fabrik. Foto: Agentur Schinkel
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Das Marcus Schinkel Trio spielt Crossover Beethoven in der Kattwinkelschen Fabrik.

Marcus Schinkel Trio spielt „Crossover Beethoven“ am 19. Juni in der Katt

Von Markus Schumacher

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven tourt das Marcus Schinkel Trio durchs Land. Ihr aktuelles Programm „Crossover Beethoven“ spielen sie am Samstag, 19. Juni, ab 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Kattwinkelschen Fabrik.

„Mehrmals mussten wir dieses Konzert verschieben“, sagt Achim Stollberg, „umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt endlich dieses großartige Konzert in der Katt präsentieren dürfen.“

Ein Grenzgänger zwischen allen Stilen und Stühlen ist Marcus Schinkel, der bisher mit so unterschiedlichen Künstlern wie Grammy-Preisträger und Saxofonlegende Ernie Watts, Markus Stockhausen, Charlie Mariano, Eric Vloeimans oder der Kabarettistin Nessi Tausendschön bis hin zu den Münchener Symphonikern zusammenarbeitete. Auch mit seiner jüngsten CD geht Schinkel eigene Wege, jenseits des Mainstream-Repertoires vieler Klavierjazz-Trios. Er bewegt sich meisterhaft zwischen den Genres Jazz, Klassik und Rock und verwebt zudem sein lyrisches Klavierspiel mit verzerrten Synthesizersounds.

Beethoven dient nun als Ausgangspunkt für die Höhenflüge des Trios, das berühmte Motiv der 5. „Schicksalssymphonie“ wird bei „Going On The 5th“ filigran in eine 5-Ton-Figur eingearbeitet, bei „Der Wuth Über Den Verlorenen Euro“ werden die Leitakkorde harmonisch in die Jetztzeit katapultiert und mit spannenden Rhythmen garniert. So blitzen „jazzmäßig reharmonisierte Themenfragmente Beethovens mit viel Elan und Sachverstand auf“, wie das Jazzpodium zur letzten CD „9 Symphonies“ schrieb.

Engagements mit seinem Klassik Meets Jazz-Programm führten Schinkel 2017 zu Konzerten nach Honduras und 2018 für die deutsche Botschaft nach Chengdu/China. So kann Schinkel auf eine internationale Konzertreihe aufbauen, die ihn nach ganz Europa, Russland, in die Karibik und Vietnam brachte.

Die langjährigen Mitmusiker sind Wim de Vries am Schlagzeug, bekannt durch das Schlagzeugduo Drumbassadors, und der E- und Kontrabassist Fritz Roppel, aktiv in der Klassik, Jazz- und Tangoszene. Beide unterstützen die große Bandbreite von melodisch-lyrischen Linien bis hin zu expressiven Ausbrüchen wilder Synthesizer-Solos wie in der Eigenkomposition „Without Chains“. Eintrittskarten kosten 22 Euro (18 Euro im Vorverkauf).

www.kattwinkelsche-fabrik.de

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