Solidarisch sein und andere jetzt unterstützen

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Die Woche

Die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Die Zeichen stehen auf Öffnung. In den vergangenen zwei Wochen gingen die Corona-Fallzahlen bundesweit, NRW-weit, aber auch im Rheinisch-Bergischen Kreis deutlich zurück. Das bedeutet auch bei uns, dass mehr wieder möglich wird. Zu Anfang bereiteten die noch eingeschränkten Möglichkeiten indes noch Schwierigkeiten. So war es beispielsweise eher eine Hürde für die Einzelhändler, dass Kunden nur mit negativem Schnelltest (oder geimpft beziehungsweise genesen) ins Geschäft konnten. Die Gastronomen konnten zwar ihre Außenterrassen öffnen, es regnete aber in Strömen. Jetzt scheint alles besser zu werden. Nicht nur das Wetter, sondern auch die Inzidenzen. Zwar gibt es immer mal wieder Schwankungen. Alles in allem geht der Trend aber scheinbar in die richtige Richtung. Und somit dürfen sich die Rhein-Berger schon ab diesem Wochenende auf mehr Möglichkeiten freuen. Die Geschäfte sind zum Beispiel wieder ohne Schnelltest nutzbar. Kommende Woche öffnen voraussichtlich die Restaurants ihre Innenräume und die Fitnessstudios machen ihre Türen auf. Immer häufiger wird jedoch Protest laut. Da heißt es denn: „Ich lasse mich doch nicht für einen Restaurantbesuch testen.“ Im schlechtesten Fall werden auch noch die Restaurantbetreiber oder Unternehmer verantwortlich gemacht für die Pflicht, einen Test oder einen Impfnachweis zu erbringen. Das ist so ziemlich daneben. Denn es sind nun mal derzeit die Vorschriften. Viel konstruktiver wäre es doch, jetzt jene zu unterstützen, die so lange unter der Krise zu leiden hatten. Bei ihnen zu essen oder einzukaufen und ganz nebenbei mal wieder den kleinen Luxus zu genießen, den man seit Monaten nicht hatte. Was ist da schon ein fix gemachter Schnelltest.

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Zu leiden hatten unter der Krise auch die Reiseveranstalter und Betreiber von Reisebüros. So wie Carsten Gatzsche. Er hat den Kopf aber all die Monate nicht in den Sand gesteckt – und könnte jetzt sogar von der Pandemie profitieren. Denn niemand weiß so gut wie die Reiseexperten, wohin man jetzt oder in den nächsten Monaten in den Urlaub kann, wo welche Einreisebeschränkungen gelten, welche Infektionszahlen es im jeweiligen Land gibt oder ob die Ferien wegen der vielen Beschränkungen und Risiken eventuell stressiger werden könnten als ein Urlaub daheim. Für Reiselustige empfiehlt sich also durchaus der Gang ins Reisebüro. Und das rettet dann wiederum auch die Betreiber über die noch schwierige Zeit hinweg.

Das Hallenbad öffnet wieder: Ab 7. Juni dürfen Schwimmer dort ihre Bahnen ziehen.

Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Krise. Es gibt mehr Gewalt in Familien.

anja.siebel @rga.de

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