Schach

Sogar neue Spieler finden sich beim Turnier ein

Stadtmeisterschaften: Den Auftakt machte die U18. So trat der zehnjährige Nikita (links) gegen Julian (8) an.
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Stadtmeisterschaften: Den Auftakt machte die U18. So trat der zehnjährige Nikita (links) gegen Julian (8) an.

Startschuss für die Schach-Stadtmeisterschaften im Haus der Begegnung.

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. Es wird immer voller im Haus der Begegnung. Rainer Engels, Vorsitzender des Schachvereins, rüstet die Tische nach und nach mit Brettern und digitalen Uhren aus. Am Ende stehen 16 Teilnehmer in der Wettkampfliste der Stadtmeisterschaften. „So eine gute Resonanz hatten wir schon lange nicht mehr“, sagt Engels.

An diesem Freitagabend haben sich auch Schachspieler auf den Weg ins Haus der Begegnung gemacht, die bisher keinen Kontakt zum Verein hatten. „Das freut uns sehr“, sagt Engels. Auch, wenn er wisse, dass viele Hobbyspieler sich etwas scheuen – schließlich spielen Mitglieder des Schachvereins in der Regionalliga. Aber grundsätzlich sei jeder willkommen, betont Engels – zu den Stadtmeisterschaften und genauso zu den Übungsabenden, die immer freitags ab 20 Uhr im Haus der Begegnung stattfinden. Kinder und Jugendliche treffen sich bereits um 19 Uhr.

„Umso schöner, dass sich nach Corona nun auch neue Spieler ins Haus der Begegnung wagen“, findet Engels. So erzählt ein Mann, der sich gerade am Anmeldetisch vorstellt: Er habe die Notiz über die Stadtmeisterschaften in der Zeitung gelesen, früher in seiner alten Heimat in einem Schachverein gespielt und nun die Anregung seiner Frau aufgenommen und sich auf den Weg gemacht. „Ich würde auch gerne den Kindern den Weg in den Schachverein zeigen“, sagt er. Und dann wartet er darauf, dass ihm Rainer Engels einen ersten Gegner zulost.

Junge Schachspielerinnen wie Arwen Steinhaus, die gerade ihren 14. Geburtstag gefeiert hat, sind dabei. Und auch langgediente Schachspieler wie Gerhard Blasberg (71). Sie sind der Faszination des strategischen Spiels gleichermaßen erlegen. Arwen spielt seit fünf Jahren im Schachverein. „Ich mag dieses strategische Denken“, sagt sie, „und Schach hilft mir auch, runterzukommen.“

Bereits im Wettkampf der Jugendlichen ist die 14-Jährige am frühen Abend angetreten – mit großem Erfolg. Elf Kinder und Jugendlichen sind in diesem Jahr bei den Stadtmeisterschaften in ihrer eigenen Wertung dabei. Sie tragen ihre Spiele jeweils vor den Erwachsenen aus. Die meisten von ihnen sind auch freitags bei den Übungsabenden dabei.

Sechs Termine stehen nun für die Stadtmeisterschaften an. Bevor am Freitagabend der Startschuss fällt, fachsimpeln die Besucher gut gelaunt. Dann wird es plötzlich ganz leise im Saal. Die Teilnehmer reichen sich über den Brettern die Hand, legen die Karten zurecht, auf denen sie ihre Spielzüge notieren und starten die Partie. 90 Minuten Bedenkzeit hat jeder Spieler insgesamt für seine Züge – plus 30 Sekunden zusätzlich pro Zug. Ende März, bei einem Stichkampf spätestens am 21. April, stehen die Stadtmeister fest.

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