Tradition

So feiern unsere „Promis“ heute

Wermelskirchener Gesichter zur Weihnachtszeit.
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Wermelskirchener Weihnachtszeit.

Wir haben bekannte Wermelskirchener gefragt, wie sie den Heiligen Abend verbringen

Von Anja Carolina Siebel

Bürgermeisterin Marion Lück

Weihnachten, das christliche Fest der Feste, feiert wohl jede und jeder anders. Wir haben prominente Wermelskirchener befragt, wie bei ihnen gefeiert wird. Eher besinnlich – oder steigt die große Party?

„Traditionell feiere ich Weihnachten mit meiner Familie und meinen Freunden. Wobei wir es dieses Jahr eher ruhig und besinnlich angehen lassen“, sagt Bürgermeisterin Marion Lück. „Heiligabend sind mein Sohn und ich bei meiner Schwester Simone. Ein Traditionsgericht zum Fest gibt es bei uns übrigens nicht. Wir probieren immer etwas anderes aus. Am ersten Weihnachtstag werde ich ein paar Freunde besuchen. Und am zweiten Weihnachtsfeiertag wird gemeinsam mit beiden Schwestern und meinem Schwager gefeiert. Ich tippe mal, dass wir den Abend über spielen werden: Skyjo und Scotland Yard wären meine Wunschspiele, weil ich dabei oft gewinne.“ Sie freue sich aufs Fest, sagt die Bürgermeisterin.

Eric Hausherr

Eric Hausherr und seine Familie, Frau und zwei Teenie-Kinder, sind „absolute Weihnachts- und Familienmenschen“, wie der Leiter der Volkshochschule auf WGA-Nachfrage preisgibt. Im Hause Hausherr gibt es also das volle Programm, selbstgeschlagener Baum, Kirche, festliches Abendessen, gemeinsamer Spaziergang, 150 Prozent Deko. „Vielleicht eine Besonderheit bei uns ist, da ich vor Jahren mal für ein Jahr in der Schweiz gewohnt habe und zwar in Gruyères, wo der Schweizer Käse herkommt“, erzählt Eric Hausherr.

Käsefondue-Virus hat viele erwischt

André Frowein

„Über die Zeit hinweg haben wir viele Freunde mit dem Käsefondue-Virus infiziert.“ Und noch etwas fällt dem VHS-Leiter ein: „Dieses Jahr ist Heiligabend aber sicher auch besonders, weil wir hier in der VHS so viele Geflüchtete haben und wir tagtäglich die vielen Schicksale und Tragödien mitkriegen. Das erdet einen sehr und umso mehr freuen wir uns, dass viele unserer Deutsch-/Integrationsgruppen hier bei uns zusammen Weihnachten feiern. Dass sieht dann oftmals sogar so aus, dass ich von Gruppen zum Weihnachtsessen eingeladen werde, zu dem jeder aus seinem Heimatland etwas gebacken oder gekocht hat und stolz erzählt, wie „zuhause“ bei ihnen Weihnachten gefeiert wird.

Achtsam und familiär geht es bei André Frowein, dem Vorsitzenden des Marketingvereins WiW, zu Weihnachten zu. „Wir achten darauf, dass wir alle mal zur Ruhe kommen“, betont er. „Dazu gehört auch, dass wir an den Feiertagen immer nur einem Teil der Familie einen Besuch abstatten. Einen Tag geht es zu meiner Familie, am anderen zu der meiner Frau. Und Heiligabend sind wir mit den Kindern allein, besuchen den Gottesdienst, den wir auch mit gestalten, und kochen was Leckeres. Das ist jedes Jahr etwas anderes.“ Dieses Jahr gibt es Burger im Hause Frowein. „Vor allem die Kinder sind vor Weihnachten immer so aufgekratzt, da ist es uns wichtig, dass an den Feiertagen etwas Ruhe einkehrt“, sagt er.

Brigitte Hallenberg

„Mein Weihnachten ist mal ruhig, mal weniger“, sagt Brigitte Hallenberg. Die Vorsitzende der Schlaganfallhilfe Bergisches Land verbringt Heilig Abend gemütlich zu Hause. Ersten Weihnachten bin ich dann bei meiner Tochter mit Familie und am zweiten Tag mit Familie und abends mit Freunden. Meinen Sohn treffe ich per Skype.“ Auf dem Weihnachtstisch steht bei ihr Ente. „Und Musik darf bei mir nie fehlen.“

Dirk Hohlmann

Musikalisch geht es bei Dirk Hohlmann, dem Geschäftsführer von Tura Pohlhausen zu. „Unsere Nachbarin kommt mit ihrer Tochter vorbei, und wir spielen Flöte“, verrät er. „Ich spiele Blockflöte und die Nachbarin Altflöte. Ich muss allerdings vorher noch ein bisschen üben. Sonst geht das schief.“ Auf dem Weihnachtstisch steht bei Hohlmanns traditionell eine Gans. „Und als Vorspeise gibt es Feldsalat mit Garnelen.“ An den folgenden Feiertagen stehen für Dirk Hohlmann dann Besuche bei Verwandten an. „Mein Neffe kommt nach langer Zeit aus den USA zurück; darauf freue ich mich natürlich sehr.“

Gemütlichkeit

Wir haben fünf bekannte Wermelskirchener gefragt, wie sie ihr Weihnachtsfest dieses Jahr verbringen. Alle eint, dass sie gern im Kreise ihrer Familien das Fest feiern und die Gemütlichkeit schätzen. Was auch immer wichtig ist: das gute Essen, das Weihnachten auf den Tisch kommt.

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