Abitur

Sie schaffen die Traumnote 1,0

Städtisches Gymnasium Wermelskirchen
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Städtisches Gymnasium Wermelskirchen.

Sieben Abiturienten des Gymnasiums haben ihre Schulzeit mit Bestnoten abgeschlossen.

Von Laura Wagener

Wermelskirchen. Sieben Abiturienten und Abiturientinnen des Städtischen Gymnasiums konnten die Traumnote 1,0 erzielen. Wir haben die Abiturienten gefragt, wie sie die Bestnote erreicht haben und welche Pläne sie nun anstreben.

Elias Atmani: Elias belegte die Leistungskurse Mathematik und Physik, sowie Englisch als drittes und Sozialwissenschaften als mündliches Fach. „Seit ich klein war, bin ich sehr stark an Naturwissenschaften interessiert. Ich habe schon immer gerne komplizierte Knobelaufgaben gelöst“, sagt er über sich. Für seine Bestnote hat Elias entsprechend gelernt. Elias findet: „Wenn man im Unterricht mitmacht und die Hausaufgaben erledigt, hat man schon das meiste für eine gute Note. Ich empfehle, von Anfang an gut mitzuarbeiten.“ Nach dem Abitur wird Elias studieren. Was es genau wird, darüber will er sich wahrscheinlich durch ein vorheriges Praktikum klar werden.

Elias Atmanis Steckenpferd sind eindeutig die Naturwissenschaften.

Ida Schmitt: Biologie und Englisch als Leistungskurs, Mathe schriftlich und Geschichte mündlich – darauf fiel die Wahl bei Ida. „Ich mag gerne Sprachen und gehe für ein Auslandsjahr nach Frankreich. Danach will ich Biologie studieren, am liebsten auch in Frankreich. Meine Mutter würde sagen, dass ich viel für die Note gearbeitet habe. Ich war immer zielstrebig und die mündliche Mitarbeit fiel mir sehr leicht, denn es hat mir Spaß gemacht, bei Fragen mitzurätseln“, sagt Ida. „Panik hatte ich eher vor Klausuren. Ansonsten war Schule für mich immer etwas Positives.“

Ida Schmitt liebte es, während der Schulzeit knifflige Aufgaben zu lösen.

Jana Müller: „Bio ist mein Lieblingsfach, das macht mir viel Spaß. In der 10. Klasse war ich sehr gut in Pädagogik“, sagt die Abiturientin über ihre Leistungskurse. Auf die Note 1,0 habe sie keineswegs hingearbeitet, sagt sie. „Ich habe relativ viele Punkte gesammelt während der zwei Jahre. Das System Schule liegt mir einfach sehr gut und die Prüfungen sind gut gelaufen.“ Nach dem Sommer will Jana ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren und danach wahrscheinlich studieren.

Jana Müller möchte in Kürze ein freiwilliges soziales Jahr beginnen.

Lea Klaus: „Ich wollte lange Zeit in die soziale Richtung, da hat sich Pädagogik angeboten“ sagt Lea über ihren Leistungskurs. Zusätzlich wählte sie Deutsch. Als drittes Fach kam Mathematik und mündlich Englisch hinzu – denn die fielen ihr leicht. „Ich habe in der 11. und 12. Klasse schon dafür gearbeitet. Dadurch habe ich Punkte gesammelt“, sagt die Abiturientin. Im Abi selbst habe ich wenig gelernt, aber im Unterricht schon gut mitgearbeitet.“ Noch sind ihre Zukunftspläne offen. „Erstmal nehme ich mir ein Jahr Auszeit und besuche eine Kurzbibelschule.“

Lea Klaus besucht bald eine Kurzbibelschule und will danach studieren.

Anna Silberzahn: „Ich habe den Leistungskurs Pädagogik gewählt, weil ich mich im sozialen Bereich wohlfühle. Da möchte ich später beruflich arbeiten“, sagt die Abiturientin. „Ich habe die 1,0 nicht angestrebt, aber habe irgendwann gute Lernmethoden für mich herausbekommen“, sagt Anna Silberzahn. Nach dem Abitur wird sie ein FSJ in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung machen. „Danach möchte ich Musik- und Sozialpädagogik studieren.“

Anna Silberzahn hat für sich ein eigenes Lernprogramm entwickelt.

Hera Mayland: „Ich hatte immer großes Interesse an Biologie und Philosophie“, sagt Hera Mayland. „Sprachen haben mir zudem immer viel Spaß gemacht.“ Daher sei es naheliegend gewesen, dass die Abiturientin Englisch als Leistungskurs und Deutsch mündlich belegte. „Ich habe nicht direkt auf die 1,0 hingearbeitet, aber darauf gehofft.“ Geholfen habe ihr, dass sie in kleinen Lerngruppen für die Prüfungen gelernt hat. „Wenn ich studieren sollte, tendiere ich zu Philosophie oder Medien- und Kulturwissenschaften.“ 

Hera Mayland setzte während der Abi-Zeit auf kleine Lerngruppen zum Üben.

Hanna Kalff: Die Abiturientin entschied sich für Pädagogik und Englisch als Leistungskurse. Der 1,0-Schnitt sei nie ihr Ziel gewesen, sagt Hanna. „Ich habe irgendwann mehr gelernt und dadurch schnell Erfolge erzielt.“ Geholfen habe, dass sie sich einen Lernplan geschrieben hat. „Ich würde gerne Psychologie studieren, weiß aber noch nicht, ob ich jetzt schon im Wintersemester damit anfange“, sagt Hanna.

Hanna Kalff hatte Erfolg mit mehr Lernen. Besonders die englische Sprache liegt ihr.

Feiern

Die Abiturienten haben es geschafft. Nun darf gefeiert werden. Schon am kommenden Freitag, 17. Juni, werden die abschließenden Zeugnisse an die erfolgreichen Absolventen verteilt. Am 26. Juni endet die Schulzeit dann mit dem Abiball. Der soll in diesem Jahr in der Alten Schlossfabrik in Unterburg veranstaltet werden, wie das Gymnasium ankündigt.

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