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Seniorengarten entsteht mit Fördergeld

Der Seniorengarten soll mit Fördergeldern gestaltet werden.
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Der Seniorengarten soll mit Fördergeldern gestaltet werden.
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Einen ersten Entwurf für die Anlage in Dabringhausen gibt es schon.

Von Susanne Koch

Genau ein Jahr ist es her, dass Regina Peters sich bei Bürgermeisterin Marion Lück meldete und darauf aufmerksam machte, wie unansehnlich die Fläche an der Altenberger Straße/Ecke Südstraße in Dabringhausen ist. Ausgerechnet dort, wo zwei Wohnkomplexe für Seniorinnen und Senioren im direkten Umfeld liegen. Und da auf dieser Fläche gelegentlich der eine oder andere Blumen anpflanzt, hatten Marion Lück und Christiane Beyer aus dem Amt für Soziales und Inklusion, die Idee für einen „Seniorengarten“. Denn: „Das ist ein idealer Treffpunkt für ältere Bürgerinnen und Bürger, weil sie alle sehen, die vorbeikommen und so auch schnell ins Gespräch kommen“, sagt Marion Lück.

Die Idee kann nun auch umgesetzt werden, wie Regina Peters übrigens als erste von der Bürgermeisterin am Telefon erfuhr: Die Planungen für die Errichtung des „Seniorengartens“ können beginnen, weil die Stadt Fördergelder für das Projekt beantragt hatte und gerade den Zuwendungsbescheid über 35 303,03 Euro an Fördergeldern aus dem Projekt „LEADER Region Bergisches Wasserland“ erhalten hat. Insgesamt kostet die Maßnahme, die Aufenthaltsqualität an diesem Platz zu steigern, 54 312,35 Euro. Davon werden 65 Prozent gefördert, was noch 19 009,32 Euro Eigenanteil für die Stadt bedeutet. Unterstützung für die spätere Pflege und Erhaltung des „Seniorengartens“ haben außerdem schon der Seniorenbeirat, der Verkehrs- und Verschönerungsverein, der Stadtsportverband und die Diakonie zugesichert.

Aktuell wirkt die Fläche eher trist und grau. Es wird noch etwas dauern, bis der wichtige Platz der Begegnung und der Ort, der Besucherinnen und Besucher in Dabringhausen willkommen heißt, neuen Charme erhält. Noch sind die beiden Parkbänke nur über Schotter erreichbar und entsprechen nicht den Bedürfnissen einer älteren Generation. Das soll sich jedoch ändern und deshalb gibt es bereits einen ersten Entwurf für die Umgestaltung des Platzes zum „Seniorengarten“. Diesen wird die Stadt demnächst den Beiräten, den Ratsausschüssen sowie der interessierten Öffentlichkeit vorstellen, um Feedback und mögliche weitere Anregungen einzuholen.

Wichtig ist vor allem, dass der „Seniorengarten“ barrierefrei gestaltet wird, um es Besucherinnen und Besuchern mit Rollatoren, Rollstühlen oder auch mit Kinderwagen einfacher zu machen.

Das umgestaltete Gärtchen soll Besucherinnen und Besucher im Frühjahr und Sommer mit vielen Blumen mit viel Grün und Streublumenwiese willkommen heißen. Hochbeete mit Gemüse und Kräutern bieten Lebens- und Erfahrungsraum, stimulieren die Sinne und fördern das Wohlbefinden. Letztendlich kann das selbstgezogene Gemüse auch gemeinsam zubereitet werden. Auch im Winter wird es heimelig im „Seniorengarten“: Ein beleuchteter Weihnachtsbaum des VVV sorgt für die passende Atmosphäre in der Adventszeit.

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