Wermelskirchen

Seniorenbeirat: Vorstand bleibt bestehen

Werner Allendorf (l.) und Benno Klinke verstehen sich auch privat sehr gut. Als Vorstandsduo des Seniorenbeirats wollen sie sich weiter gemeinsam für die Belange der Älteren einsetzen. Archivfoto: Roland Keusch
+
Werner Allendorf (l.) und Benno Klinke verstehen sich auch privat sehr gut. Als Vorstandsduo des Seniorenbeirats wollen sie sich weiter gemeinsam für die Belange der Älteren einsetzen. Archivfoto: Roland Keusch

Werner Allendorf hat im Beirat weiter das Steuer in der Hand; Benno Klinke ist auch dabei.

Von Anja Carolina Siebel

Wermelskirchen. Bei der konstituierenden Sitzung des Seniorenbeirats am Dienstagnachmittag wurden der bisherige Vorsitzende Werner Allendorf und sein bisheriger Stellvertreter Benno Klinke mehrheitlich wiedergewählt.

Als neue Seniorenvertreterinnen und -vertreter sind hinzugekommen: Brigitte Hallenberg, Ingelore Kirsten-Polnick, Annette Lauke, Gerd Simon und Martina Vogt.

„Wir wollen bei unserer Arbeit an Gutem, Altbewährten festhalten, aber auch Neues etablieren“, plant Werner Allendorf für die Zukunft. Unter anderem soll es künftig kleine Arbeitsgruppen der Mitglieder geben, die bestimmte Projekte angehen.

Neues Mitglied hat schon konkrete Ideen

Für solche Projekte hat beispielsweise Gerd Simon schon einige Ideen. Der Vorsitzende der AG 60plus ist neues Mitglied im Beirat und möchte sich vor allem für Sicherheit in der Stadt und auf Radwegen einsetzen. „Ich bin auch Mitglied des Verkehrs- und Verschönerungsvereins und als solches liegt mir natürlich auch die Sauberkeit der begeh- und befahrbaren Wege auf dem Herzen“, sagt er.

Aber noch etwas beschäftigt ihn: „Ich möchte Ansprechpartner für Senioren in der Stadt sein. Ich habe das zum Beispiel beim Thema Impfen mitbekommen. Als das losging mit dem Impfzentrum in Bergisch Gladbach, wussten viele ältere Menschen gar nicht, wie sie dorthin kommen sollten. Oder sie haben Schwierigkeiten bei Bankgeschäften, die immer häufiger digital ablaufen.“ Für solche Fragen plant Simon, eine Anlaufstelle einzurichten, bei der sich die Senioren dann melden können.

Am Mittwoch kam das neu konstituierte Gremium erstmals zu einer Arbeitssitzung zusammen, um die weiteren gemeinsamen Schritte zu besprechen. „Wir haben eine Menge vor und wollen unsere gute Zusammenarbeit mit den anderen Gremien, wie beispielsweise dem Beirat für Menschen mit Behinderung oder dem Sozialausschuss, aber auch mit der Stadt, fortführen“, betont Werner Allendorf.

Standpunkt: Ein starkes Team

anja.siebel@rga.de

Kommentar von Anja Carolina Siebel

Werner Allendorf und Benno Klinke sind ein gutes Team. Nicht nur privat verstehen sich die beiden sehr gut, sondern auch am Ruder des Seniorenbeirats haben sie in den vergangenen Jahren bereits bewiesen, dass sie mit dem Gremium richtig was auf die Beine stellen können. Hinzu kommen nun weitere neue, motivierte Mitglieder.

Und das ist gut so, denn die Arbeit der Beiräte, dazu zählt natürlich auch der Beirat für Menschen mit Behinderung, ist in Wermelskirchen ebenso wichtig geworden wie die der Ausschüsse. Wie die Beispiele von Gerd Simon, der auch in der AG 60plus mitwirkt, die die SPD vor nicht einmal einem Jahr in der Stadt etabliert hat, zeigen, fehlt es älteren Menschen oft an Ansprechpartnern und Anlaufstellen, an die sie sich bei bestimmten Belangen wenden können. Fahrdienste, Behördengänge und Anträge, Hilfen bei Einschränkungen der Mobilität oder geistiger Fähigkeiten gehören beispielsweise dazu.

Da ist es beruhigend und gut, dass es eine Institution wie den Seniorenbeirat gibt, dessen Mitglieder sich engagier für die Belange ihrer älteren Mitmenschen einsetzen. Danke dafür.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Schulbus kommt ständig zu spät
Schulbus kommt ständig zu spät
Kommentar: Es ist eine Farce
Kommentar: Es ist eine Farce
Kommentar: Es ist eine Farce
Unfall in Wermelskirchen: Zwei Personen werden schwer verletzt
Unfall in Wermelskirchen: Zwei Personen werden schwer verletzt
Unfall in Wermelskirchen: Zwei Personen werden schwer verletzt
Gastronomen grübeln über 2G-Regel
Gastronomen grübeln über 2G-Regel
Gastronomen grübeln über 2G-Regel

Kommentare