Sekundarschule: Hinterfragen sollte erlaubt sein

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Gleich zu Beginn der Woche sorgte Marion Lück, die Bürgermeisterkandidatin für CDU und Bürgerforum (BüFo) für Aufregung in den Reihen der Kommunalpolitiker. Mit ihrem Vorschlag, erneut Eltern zu befragen, wie sie zum derzeitigen Modell der Sekundarschule stehen, stieß sie vor allem bei der SPD auf Widerstand. Lück möchte, so hat sie ihr Anliegen formuliert, noch einmal detaillierter fragen, ob Eltern die Sekundarschule in Wermelskirchen annehmen. Hintergrund sind die niedrigen Anmeldezahlen und die Tatsache, dass viele Schüler, die die Grundschulen verlassen, auf weiterführenden Schulen in Nachbarstädten angemeldet werden. Lück befürchtet unter anderem, dass sich auch das soziale Leben dieser Jugendlichen dann in anderen Städten statt in Wermelskirchen abspielen könnte. Jochen Bilstein, Fraktionsvorsitzender der SPD, hält das für unnötig. Er moniert, dass Lück mit ihrem Vorschlag für unnötige Aufregung sorge und dass das Hinterfragen in diesem Fall nicht angebracht sei. Immerhin hätten eine Ratsmehrheit und auch eine breite Mehrheit in der Bevölkerung die Sekundarschule seinerzeit befürwortet, unter anderem auch das BüFo. Allerdings ist das einige Jahre her. Und etwas zu hinterfragen, was ganz offensichtlich nicht rund läuft, sollte immer erlaubt sein. Bevor eine Menge Geld in den Ausbau der Sekundarschule fließt, ist es sehr wohl sinnvoll, zumindest in Betracht zu ziehen, dass auch eine Gesamtschule mit Oberstufe für Wermelskirchen passend sein könnte. Immerhin sagt selbst der Leiter der Sekundarschule, Dietmar Paulig, dass zumindest in dem Jahrgang, der vor den Sommerferien die Schule verlassen hat, die Leistungen der meisten Schüler so gut waren, dass man aus den eigenen Reihen eine Oberstufe hätte rekrutieren können.

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Seit fast zwei Wochen gibt es nun die Leih-E-Bikes am Wermelskirchener und Burscheider Busbahnhof. Und das Angebot von Kreis und Verkehrsbetrieben wird jetzt schon prima angenommen. Ein weiteres Indiz dafür, dass das Bergische sich zu einer echten Fahrradregion mausert. Das ist auch im Hinblick auf Alternativen im Berufsverkehr eine positive Nachricht, denn Pendler könnten mit Hilfe der Leih-E-Bikes bequem über die Balkantrasse zum Opladener Bahnhof gelangen und von dort aus mit der Bahn in die Metropolen fahren – ohne stundenlang im Stau zu stehen. Aber auch für Freizeitradler, die ein Pedelec ausprobieren möchten, bietet sich die Leihstation an. Die Preise sind erschwinglich und die Möglichkeiten aufgrund der vielen Fahrradrouten rund um die Balkantrasse riesig.

Kita-Ausbau nimmt Fahrt auf.

Viele illegale Schwim- mer in Tal- sperren.

anja.siebel @rga-online.de

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