Schweiß fließt bei der Radtour

Auch die Hitze hielt vom Strampeln nicht ab: Gestern war die Stempelstation am Braunsberg rege frequentiert.
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Auch die Hitze hielt vom Strampeln nicht ab: Gestern war die Stempelstation am Braunsberg rege frequentiert.

Vor allem um die Mittagszeit und in den frühen Nachmittagsstunden konnte man gestern in Wermelskirchen den Eindruck gewinnen, dass alles, was in die Pedale treten oder einen Schalter am E-Bike bedienen kann, auf Achse ist. Die Veranstalter der Sechs-Städte-Tour von Burscheid über Wermelskirchen nach Remscheid, Hückeswagen, Rade und Wipperfürth können zufrieden sein.

Die Balkantrasse von Burscheid über Wermelskirchen bis Remscheid knüpft an das als "Wasserquintett" - wegen der fünf benachbarten Talsperren - beschriebene Stück bis ins Oberbergische an. Beide zusammen sind Teil des 300 Kilometer Panorama-Radwegenetzes, dass die ehemaligen Bahntrassen im Bergischen Land, im südlichen Ruhrgebiet und im Sauerland miteinander verbindet und Anschlüsse schafft an die Flussradwanderwege an Rhein, Ruhr und Sieg.

Bei der gestrigen Tour war eine der sechs möglichen Stempelstellen für alle diejenigen, die mit dem Sammeln von mindestens drei von sechs möglichen Stempeln an einer Verlosung teilnehmen wollten, beim Zweiradcenter Lambeck am Braunsberg.

Zwischen 11 und 18 Uhr war dieses auch breit sortierte Informationszentrum rund um Fahrräder, Sicherheitsaspekte, Tourenpläne und Verpflegung geöffnet.

Zur Halbzeit hatten sich mehr als 150 Radler einen Stempel geben lassen. Darunter waren Familien, Pärchen, schweißtriefende, aber ehrgeizige ältere Herren und viele Hobbyradler, die entweder nur die Balkantrasse hin und zurück fuhren oder auch den Schwenker von Hückeswagen und Rade eingebaut hatten; wohl wissend, dass sie ja auch noch zurück mussten.

Viel Interesse konnte das Zweiradcenter Lambeck mit seinem E-Bike-Stand verzeichnen, aber auch beim Stand des ADFC gab es intensive Gespräche. Ein Radfahrer brachte das Gezänk um die Fahrradtrassenführung durch Wermelskirchen auf den Punkt: "Als Radfahrer befürworte ich die Wegführung gegen die Einbahnstraße in der Telegrafenstraße, aber als Autofahrer habe ich mich auch über rücksichtslos auftretende Radfahrer geärgert. Da müsste an einem Tisch mal über gegenseitige Rücksichtnahme geredet werden und erwachsene Radfahrer auf Bürgersteigen geht gar nicht."

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