Schritt für Schritt geht es zurück zur Normalität

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Die Woche

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Von Markus Schumacher

Einkaufen zu gehen ohne vorher einen Corona-Schnelltest über sich ergehen lassen zu müssen und ohne sich im Internet oder per Telefon anzumelden – die Wermelskirchener haben diese „neue“ Freiheit bereits am vergangenen Samstag richtig genossen. Und auch in den vergangenen Tagen war es in der Stadt schon deutlich lebhafter. Die Spitze des Vergnügens war dann für viele noch der Kaffee oder das Eis, welche man endlich wieder im Freien genießen konnte: auch auf der neuen Terrasse am Weihnachtsbaum. Wenn nun die Inzidenzzahlen im Land ebenfalls stabil unter 35 sinken – am Freitagmorgen lag der Wert erstmals drunter bei 34,3 - ist auch bald schon wieder Gastronomie drinnen ohne einem vorherigen Test möglich.

Das alles reicht Ihnen noch nicht an guten Nachrichten in schlechten Zeiten? Wie wäre es dann mit der Evangelischen Kirchengemeinde, bei deren Gottesdiensten nämlich wieder gemeinsam in der Gemeinde gesungen werden darf? Oder was sagen Sie zu dem ersten Freiluft-Konzert im Haus Eifgen nach vielen, vielen Monaten? Am morgigen Sonntagabend geht es dort im Eifgen auch schon weiter mit einem Auftritt der Sängerin Thabilé. Ich finde sogar, die geplante kleine Kirmes auf dem Schwanenplatz Anfang September passt da ins positive Gesamtbild – auch wenn das natürlich im Umkehrschluss bedeutet, dass die große Kirmes mit Krammarkt und Matinee wieder ausfallen wird.

Immer näher rückt die Entscheidung beim Thema Eifgen. Darüber wurde in der Stadt höchst emotional diskutiert. Am Montag, 28. Juni, fällt nun im Stadtrat die Entscheidung: für oder gegen den Investor Lo-Project, der dort vor allem Büroflächen schaffen will. Im Falle einer Ablehnung müsste noch mal ganz von vorne begonnen werden. Und am Ende könnte es doch noch der Wermelskirchener Verein Bowl Church mit seiner „Creative Space“ werden.

Sorgenfalten sieht man derzeit auf den Stirnen im Stadtmarketingverein Wir in Wermelskirchen (WiW). Zu seinen Hochzeiten hatte der Verein noch 300 Mitglieder. Damals nahm der Vorstand jährlich 55 000 Euro allein an Mitgliedsbeiträgen ein. Dieses Jahr sind es nur noch 266 zahlende Mitglieder, die rund 45 000 an Beiträgen beisteuern. Und Einnahmequellen wie Feste oder Konzerte sind ausgefallen. Vorsitzender André Frowein kündigte daher schon an, dass der Verein künftig aktiv um neue Mitglieder werben wolle. Man freue sich über Händler, Unternehmer, aber auch Bürger, denen die Entwicklung der Stadt Wermelskirchen am Herzen liege.

Ab Montag öffnet das Quellenbad wieder.

Pa- pierkörbe quollen zu- letzt über.

markus.schumacher @rga.de

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