Schlaganfallbüro bietet Beratung vor Ort an

Brigitte Hallenberg steht Betroffenen seit Jahren zur Seite. Archivfoto: Doro Siewert
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Brigitte Hallenberg steht Betroffenen seit Jahren zur Seite. Archivfoto: Doro Siewert

Die Räume an der Remscheider Straße sind wieder geöffnet und die Gruppen tagen wieder

Von Anja Carolina Siebel

Auch die Ehrenamtler der Schlaganfallhilfe Bergisches Land wagen wieder den Publikumsverkehr. Ab 1. September öffnet das Team um Vorsitzende Brigitte Hallenberg das Schlaganfallbüro an der Remscheider Straße sowie die Schlaganfall-Selbsthilfegruppen wieder.

Die Corona-Pandemie stellte die Ehrenamtler wie so viele andere auch vor Herausforderungen. „Das Büro hatte zwar zu, aber wieder waren während der ganzen Zeit trotzdem für Schlaganfallbetroffene und Hilfesuchende da“, berichtet Brigitte Hallenberg. Es ist wieder wie vor der Büroeröffnung über mein privates Telefon oder mein Handy gelaufen. Im Hintergrund hatte ich mein Büroteam.“

Ab 1. September hat das Büro in der Remscheider Straße 10 wieder dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Betreten werden sollte es nur mit Maske und am besten auch mit telefonischer Voranmeldung.

„Wir sind für den Rheinisch-Bergischen Kreis und die Städte, Remscheid, Wuppertal, Solingen und Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth zuständig oder als Ansprechpartner da“, erklärt die Vorsitzende.

Berater aus Bergisch Gladbach sind immer am ersten Dienstag im Monat mit im Büro.

Auch die Schlaganfallgruppen für Betroffene und Angehörige sollen jetzt wieder starten. Hallenberg: „Unsere Gruppen treffen sich ab dem 1. September wie gewohnt, aber dies auch mit Voranmeldung, weil wir wegen der Raumgröße nur 20 Personen zum Treffen zulassen können.“ Auch bei den Treffen der Schlaganfallbetroffenen sollte eine Mund-Nase-Maske getragen werden. Am Platz dürfen die Teilnehmer die Maske dann abnehmen. „Bei schönem Wetter können wir auch draußen sitzen“, sagt Brigitte Hallenberg.

Spenden blieben in der letzten Zeit eher aus

Seit Jahren ist die Schlaganfallhilfe Bergisches Land auf Spenden angewiesen. Erst vor zwei Jahren konnten die ehrenamtlichen Helfer dank einer großzügigen Spende der RGA-Leser bei der Spendenaktion Helft uns helfen ein behindertengerechtes Transportfahrzeug erwerben. Und auch andere Anschaffungen werden mit spenden und Zuwendungen aus der Bevölkerung finanziert. Allerdings ist das Spendenaufkommen zurzeit reduziert.

Brigitte Hallenberg vermutet, dass auch das den Auswirkungen der Corona-Pandemie geschuldet ist. „Auch wir merken, dass weniger Spenden als sonst rein kommen – und wir haben demgegenüber Kosten, die gestemmt werden müssen. Einen Teil bekommen wir zwar über die Selbsthilfeförderung, aber es ist nur ein Teil und wir sind auf Spenden angewiesen“, unterstreicht die Vorsitzende. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir noch finanzielle Unterstützung für unsere Arbeit bekommen würden. Denn jeder Euro hilft uns weiter.“

Mehr Infos unter P (0 21 96) 73 39 284. Voranmeldung für die Gruppen dienstags zwischen 9 und 12 Uhr im Büro der Schlaganfallhilfe, oder per Telefon oder Whatsapp unter P (01 73) 8 34 79 35.

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