Tourismus

Schilder sollen die Stadt repräsentieren

Wie es geht, zeigt Wermelskirchens Nachbarstadt Burscheid, die viel Aufwand für die Beschilderung der Balkantrasse betrieben hat.
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Wie es geht, zeigt Wermelskirchens Nachbarstadt Burscheid, die viel Aufwand für die Beschilderung der Balkantrasse betrieben hat.

An der Balkantrasse werden Hinweise angebracht – Burscheid macht es vor.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Nachdem die CDU-Ratsfraktion bereits im Juni einen entsprechenden Antrag eingereicht hatte, wird es bald auch Willkommensschilder von der Stadt Wermelskirchen an der Balkantrasse geben – ähnlich wie sie Nachbarkommunen längst aufgestellt haben.

Einen entsprechenden Beschluss fasste der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr in seiner jüngsten Sitzung. Während alle Ausschussmitglieder für das Vorhaben votierten, enthielten sich die drei Grünen-Vertreter. Sie hatten im Vorfeld moniert: „Es gibt anderes, wichtigeres zu tun.“

An den Stadtgrenzen sollen die Schilder stehen

Dem hielt der Technische Beigeordnete Thomas Marner, der sich der Forderung des CDU-Antrags für die Verwaltung vorbehaltlos anschloss, entgegen: „Das verursacht Kosten, die ein ganzes Eck unter 1000 Euro liegen. Wir sollten das also jetzt einfach abstimmen und keine großartige Diskussion darüber anfangen.“

In dem CDU-Antrag stellte der Fraktionsvorsitzende Michael Schneider fest: „Bisher ergibt sich auf der befahrenen Balkantrasse kein Hinweis auf Wermelskirchen. Ortsfremde Radfahrer erkennen nicht, wann sie durch Wermelskirchen fahren. Ein geeigneter touristischer Hinweis unterbleibt.“ Die umliegenden Städte machten mit ansprechenden Willkommensschildern entlang der Trasse aufmerksam, wo ihr jeweiliges Stadtgebiet beginnt. In Burscheid werde sogar auf Ortsteile und Freizeiteinrichtungen hingewiesen. „Da es sich hierbei um klassisches Stadtmarketing mit relativ geringem Aufwand handelt, beantragen wir, jeweils einmal an den Stadtgrenzen zu Burscheid und Remscheid mittels eines Schildes aufmerksam zu machen, dass sie jetzt Wermelskirchener Stadtgebiet erreichen“, formulierte Schneider.

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