Kanalnetz

Sanierung ist preiswerter als gedacht

Kämmerer Dirk Irlenbusch sagte, dass die Sanierungsmaßnahme weniger als ursprünglich geplant kosten wird.
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Kämmerer Dirk Irlenbusch sagte, dass die Sanierungsmaßnahme weniger als ursprünglich geplant kosten wird.

Wermelskirchener Kanalnetz wird auf Vordermann gebracht.

Von Stephan Singer

Der Startschuss ist endlich gefallen: Die Sanierung des Kanalnetzes im Einzugsgebiet des Klärwerks Burg läuft. Den Anfang machen aktuell Arbeiten im Bereich Vorm Eickerberg/Am Buchenhang. Das berichtete Tiefbauamtsleiter Harald Drescher im Betriebsausschuss. „Die Arbeiten werden insgesamt rund zwei Jahre dauern“, blickte Drescher voraus: „Das ist eine größere Sanierung, deren Gesamtkosten im Jahr der Beschlussfassung in 2020 mit sieben Millionen Euro veranschlagt wurden.“

Das Jahresergebnis 2021 ist mit 2,6 Mio höher als erwartet

Zu Verzögerungen war es gekommen, weil zwei Ausschreibungen für die Beauftragung der Arbeiten im vergangenen Jahr erfolglos blieben. Die Verzögerung führte ebenso zu Verschiebungen bei den Finanzen, wie Stadtkämmerer Dirk Irlenbusch erläuterte. So sei das Jahresergebnis 2021 mit 2,6 Millionen Euro höher als erwartet, weil geplante Kosten für die Sanierung in 2021 nicht angefallen seien. „Da ist eine Gebührenüberdeckung entstanden, die sich so nicht wiederholen wird“, sagte Irlenbusch, weil die Kosten später als ursprünglich eingeplant anfielen. Dennoch kommt der Abwasserbetrieb bei der Sanierungsmaßnahme besser weg als gedacht, denn, so Harald Drescher: „Wir haben die Bauarbeiten für 3,9 Millionen Euro vergeben können.“

Dazu würden sich Planungs- und Nebenkosten addieren. Dennoch rechnet der Tiefbauamtsleiter mit einem „günstigeren Ergebnis als vor zwei Jahren angesetzt“. Im Klartext: Die Sanierungsmaßnahme könnte den Abwasserbetrieb weniger als die ursprünglich veranschlagten sieben Millionen Euro kosten.

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