Sachbücher als amüsante Lektüre

Lesemuffel waren sicher nicht unter denen, die sich auf die Einladung der Buchhandlungen Hackenberg und Marabu zu einer "sinnlich-intellektuellen Reise durch die Welt der Bücher" eingelassen hatten.

Nach den gut neunzig Minuten waren die Besucher gut informiert und vor allem auch überrascht, wie spannend, unterhaltsam und auch schlicht vergnüglich Sachbücher sein können.

Michael Schikowski - Verlagsvertreter - und Christoph Wortberg - Autor, Schauspieler und Serienschreiber - nahmen ihre Zuhörer mit auf die Suche nach den Gründen, warum "manche Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und andere nicht. Warum manche erfolgreich sind und andere nicht. Warum manche Überflieger und Himmelsstürmer sind und andere nicht."

Die beiden "Chorknaben" - sie singen gemeinsam im Kölnchor - nutzten dazu die Spuren, die Buchautoren mit Biografien und Sachbüchern gelegt haben. Sie lasen Passagen vor und machten durchweg Lust auf ausgiebige Wanderungen durch die Literatur.

Das begann mit dem ungläubigen Erstaunen, das der neunjährige Carl Friedrich Gauß (Hubert Mania: Gauß) mit seinem mathematischen Durchblick schon bei Lehrern und Mitschülern erweckte, folgte dem genialen Seefahrer Cook (George Forster: James Cook, der Entdecker) und schilderte die ungewöhnliche Spurensuche nach Darwins Entdeckungen (Jürgen Neffe: Darwin. Das Abenteuer des Lebens).

Da wurde mit Markus Bennemann (Im Fadenkreuz des Schützenfischs) Naturgeschichte zur amüsanten Unterhaltung. Warum beispielsweise asiatische Kinder aufgrund ihres logischer aufgebauten Zahlensystems uns Europäer mühelos abhängen, vermittelt Malcolm Gladwell in "Überflieger".

Für Begeisterung sorgte beim Publikum vor allem das Buch "Narratorium" von Ulrich Holbein. Er zeichnet sehr ironisch die Lebensläufe von realen Personen und fiktiven (Comic-)Figuren nach.

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