Rewe-Konzern gestaltet Filiale komplett um

Seit der "Kaufpark"-Schließung ist hier noch mehr los - im Rewe-Center. Und der Konzern hält am Standort ganz fest.
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Seit der "Kaufpark"-Schließung ist hier noch mehr los - im Rewe-Center. Und der Konzern hält am Standort ganz fest.

Die Michael Brücken Kaufpark GmbH & Co. OHG wird das Rewe-Center - vormals Toom / Globus / EKZ - im Laufe des kommenden Jahres umbauen. Zurzeit laufen die Überlegungen auf Hochtouren, wie das geschehen kann, ohne den Kundenverkehr über Gebühr zu beeinträchtigen.

"Die Umbauten werden sehr umfangreich sein", erläutert Geschäftsführer Günther Zeitz im Gespräch mit dem WGA. "Wir sind zurzeit mit dem Eigentümer im Gespräch, zumal die Umbauarbeiten an die Gebäudesubstanz gehen werden."

Deswegen sei auch überhaupt noch nicht abzusehen, ob der erweiterte Markt Mitte kommenden Jahres eröffnet werden kann; das wäre der Wunschtermin von Günther Zeitz und dem Unternehmen.

Die Pläne liegen an sich auf dem Tisch; jetzt gehe es um die Feinjustierung und exakte zeitliche Fenster für die Umbauten. "Wir wissen, was wir wollen", sagt der Geschäftsführer.

"Wir halten am noch lange fest."

Günther Zeitz, Geschäftsführer

Fest steht, dass der Verkauf - mit gewissen Einschränkungen - weiterlaufen soll; es ist vorstellbar, dass die Bauarbeiten jeweils hälftig über die Bühne gehen. Das heißt: In der linken Hälfte der einst als Unternehmen (Dowidat) konzipierten Halle wird umgebaut, in der anderen verkauft - und später umgekehrt.

Natürlich wäre alles viel einfacher, wenn das Rewe-Center einfach drei Monate schließen würde, aber das ist in diesem Geschäft unvorstellbar. Deshalb versucht die OHG, die eigentlichen Bauarbeiten so zu terminieren, dass weder das Ostergeschäft beeinträchtigt wird noch das wichtige Weihnachtsgeschäft.

Im Zuge der Fusion mit der Rewe-Großhandels eG sei nur sehr kurz überlegt worden, anstelle des Umbaus einen neuen Standort in Wermelskirchen zu suchen, wo dasselbe Unternehmen Ende vergangenen Jahres den Kaufpark geschlossen hat; die Zahlen hätten keine andere Wahl gelassen, ruft Günther Zeitz in Erinnerung.

Es sei allenfalls vorstellbar, eines Tages mit einem anderen Format in der Innenstadt noch etwas auf die Beine zu stellen. Das Haus werde aber am Standort Viktoriastraße bestimmt "noch lange festhalten", betont der Geschäftsführer. Und sortimentstechnisch bestimmt nichts verkleinern mit dem Umbau. "Wenn wir umbauen, geht es eher um den Ausbau. Da stützen wir uns auf Erfahrungen an anderen Standorten", sagt Zeitz.

MICHAEL BRÜCKEN

FILIALEN Die Kaufpark GmbH & Co. OHG hat zurzeit mehr als 120 Kaufpark-Filialen in ganz Deutschland; hinzu kommen neun "Nahkauf"-Häuser.

UMSATZ Die OHG hat aktuell etwas mehr als 5.300 Mitarbeiter; die Umsätze betrugen 2007 rund 700 Millionen Euro, 2011 rund 900 Mio.

FUSION mit der Rewe Dortmund Großhandels eG.

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