Hünger

Rehses Vorschlag nicht berücksichtigt

Autobahnbrücke Hünger: Henning Rehse, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, ist enttäuscht.
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Autobahnbrücke Hünger: Henning Rehse, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, ist enttäuscht.
  • Susanne Koch
    VonSusanne Koch
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Brücke in Hünger: Briefwechsel mit dem Bundesverkehrsministerium.

Wermelskirchen. Die Diskussion um die Baustelle an der Brücke über die A 1 geht weiter: Henning Rehse, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler in Wermelskirchen, hat umgehend auf ein Schreiben von Staatssekretär Oliver Luksic aus dem Bundesverkehrsministerium geantwortet. Er vermisst in dem Brief von ihm ein Eingehen auf seinen Vorschlag, um die Situation an der Brücke über die A 1 in Hünger zu entspannen.

„Ich möchte darauf hinweisen, dass Sie in Ihrem Schreiben mit keiner Silbe auf den von mir präferierten Vorschlag einer Verkehrsführung über die Brücke in beide Richtungen eingegangen sind“, antwortet Henning Rehse, bei der mittels einer dreiarmigen verkehrsabhängigen Baustellenampel bei der über optische Erfassung die Abfahrt der Autobahn bei einer bestimmten Anzahl von wartenden Fahrzeugen stets Vorrang bekommt, damit sich kein Rückstau zur Autobahn bilden kann.“ Henning Rehse regt nun an, dass der Staatssekretär mit seinen Mitarbeitern vor Ort die Lösung zeitnah prüfen und umsetzen.

Staatssekretär Oliver Luksic hatte zuvor im Auftrag von Bundesminister Dr. Volker Wissing auf zwei Mails von Henning Rehse geantwortet. Er schreibt, dass es zu der jetzigen Verkehrsführung keine Alternativen gebe, wenn im Interesse aller Beteiligten eine Vollsperrung vermieden werden soll.

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, habe gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Straßenverkehrsbehörde der Stadt ein Verkehrsführungskonzept aufgestellt und dabei Wermelskirchen in ausführlicher Weise eine Vielzahl an möglichen Verkehrsführungen auf ihre Machbarkeit hin untersucht sowie unter Abwägung von Vor- und Nachteilen bewertet. „Ergebnis der Untersuchungen ist, dass die vorliegende Verkehrsführung unter Würdigung aller Aspekte die verträglichste Lösung darstellt“, schreibt Oliver Luksic.

Die Autobahn GmbH des Bundes habe erneut untersucht, ob Anpassungen der vorhandenen Verkehrsführung im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu einer Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort führen würde. „Zur vorliegenden Lösung mit halbseitiger Verkehrsführung für die Dauer der Baumaßnahme gibt es danach keine bessere Alternative“, schreibt Volker Luksic.

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