Rehse im Landesvorstand der Freien Wähler

Henning Rehse ist wieder zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler gewählt worden. Foto: Freie Wähler
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Henning Rehse ist wieder zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler gewählt worden. Foto: Freie Wähler

Ortspolitiker wurde am Samstag in Kamen zum zweiten Vorsitzenden gewählt

Von Anja Carolina Siebel

Der Wermelskirchener Ortspolitiker Henning Rehse, Fraktionsvorsitzender der WNK/UWG und Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler im Landschaftsverband Rheinland (LVR) , ist am Samstag auf dem Landesparteitag in Kamen wieder zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler gewählt worden. Das teilt Rehse in einem öffentlichen Schreiben selbst mit.

Seine Fraktionskollegin Bettina Bernard, ebenfalls aus Wermelskirchen, wurde zur Schriftführerin im geschäftsführenden Vorstand gewählt. Rehse betonte in seiner Vorstellungsrede anlässlich der Wahl, dass er die organisatorische Vorbereitung der Bundestagswahl 2021 und der Landtagswahl 2022 als „eine seiner Hauptaufgaben“ ansehe.

Zu seinen politischen Schwerpunkten für die neue Amtszeit führt Henning Rehse zudem aus: „Nordrhein Westfalen ist ein Industrieland und kein Ponyhof. Millionen Menschen sind von den Arbeitsplätzen in unserem Land abhängig. Diese gilt es insbesondere in Anbetracht von Corona.“ Die Aufgabe der Politik sei es jetzt, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Insofern werde er sich im neuen Vorstand thematisch um die Bereiche Wirtschafts- und Umweltpolitik kümmern, unterstreicht er. Rehse gehe es hierbei um die „Verzahnung der Wirtschaft mit einer ideologiefreien Umweltpolitik“.

In diesem Zusammenhang weist der Chemiker auf das vom bayerischen Wirtschaftsminister und Bundesvorsitzenden der Freien Wähler Hubert Aiwanger angeschobene Zentrum Wasserstoff Bayern in Nürnberg hin. Bayern habe schon früh auf die Entwicklung von Brennstoffzellen und die Wasserstofftechnologie gesetzt und diese in die Nationale Wasserstoffstrategie eingebracht.

„Nordrhein Westfalen muss sich hier intensiv einbringen und aufholen“ sagt Rehse. Abschließend bemerkt Rehse noch: „Die Freien Wähler werden wohl für die nächste Zeit die einzige Kraft der politischen Mitte sein, bei denen man nicht Gefahr läuft, einen Steigbügelhalter der Grünen zu wählen.“

Auf kommunaler Ebene hatte Rehse mit der WNK/UWG indes kräftig einstecken müssen. Zumindest, was die Sitze im Stadtrat angeht. Besetzte die WNK/UWG bisher sieben Sitze im Rat, sind es jetzt nur noch drei. Henning Rehse hatte indes angekündigt, mit dem bestehenden Team „motiviert und engagiert weitermachen“ zu wollen.

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