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Polizei warnt vor Schockanrufen im Rheinisch-Bergischen Kreis - So reagieren Sie richtig

Eine weinende Person, ein falscher Polizeibeamte und der Tod eines Angehörigen - damit wollen Betrüger Senioren große Geldsummen abknöpfen.
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Eine weinende Person, ein falscher Polizeibeamte und der Tod eines Angehörigen - damit wollen Betrüger Senioren große Geldsummen abknöpfen.

Eine weinende Person, ein falscher Polizeibeamte und der Tod eines Angehörigen - damit wollen Betrüger Senioren große Geldsummen abknöpfen.

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises macht aus gegebenem Anlass noch einmal auf die Betrugsmasche der sogenannten Schockanrufe aufmerksam. Alleine im Dezember sei bereits eine große Anzahl an Anzeigen aus dem gesamten Kreisgebiet bei der Polizei eingegangen, in denen Seniorinnen und Senioren von angeblichen Verwandten angerufen wurden. In den allermeisten Fällen ist es glücklicherweise nicht zu einem finanziellen Schaden gekommen.

Bei diesen Telefonaten ist zunächst eine vermeintlich weinende/schluchzende Person am Apparat, die mit den Worten „Mama (oder Papa), es ist etwas ganz Schreckliches passiert“ den Hörer dann direkt an einen ebenso falschen Polizeibeamten weitergibt.

Dieser berichtet dann, dass der Angehörige beispielweise einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Mensch zu Tode gekommen sei. Um zu vermeiden, dass der Angehörige deswegen in Haft genommen wird soll der angerufene Senior daher eine Kaution von mehreren tausend Euro bezahlen.

Das rät die Polizei:

Informieren Sie sich und Ihre älteren Angehörigen über diese
Betrugsmasche.

Vereinbaren Sie mit ihren Angehörigen im Falle eines solchen
Anrufs ein bestimmtes Vorgehen, wie zum Beispiel den Rückruf bei dem
angeblichen Angehörigen. Sollte dies nicht möglich sein, melden Sie
den Anruf bei der Polizei.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.

Seien Sie stets misstrauisch

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie
Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Das ist
keinesfalls unhöflich.

Weitere Fragen in diesem Zusammenhang beantwortet das Kommissariat für Kriminalprävention/Opferschutz unter 02202 205-430 oder gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.

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