Randalierer zerstören Ladesäule in Dhünn

Die Säule ist sichtbar demoliert – dabei war es nicht der erste Angriff auf die Stromladesäule, die erst kürzlich installiert worden war. Camper müssen sich nun gedulden. Foto: Stadt Wermelskirchen
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Die Säule ist sichtbar demoliert – dabei war es nicht der erste Angriff auf die Stromladesäule, die erst kürzlich installiert worden war. Camper müssen sich nun gedulden.

Stadt muss rund 3800 Euro investieren

Von Anja Carolina Siebel

Viele Wohnmobilisten hatten sich auf die Möglichkeit, im Grünen bei Dhünn künftig campen zu können, gefreut. Jetzt gibt es indes schlechte Nachrichten für die Camper. Die neue Stromladesäule, die erst im August von der Stadtverwaltung auf dem Stellplatz Am Scheffenteich 7 in Dhünn errichtet worden ist, ist von Randalierern komplett zerstört worden.

„In diesem Zustand kann die Ladesäule nicht mehr genutzt werden und auch eine Reparatur ist nicht mehr möglich. Die Säule muss ausgetauscht werden“, sagt Arnd Butzke vom Gebäudemanagement der Stadt und fügt hinzu: „Die Ladesäule wurde offenbar mit Steinen beworfen, Schalter sind abgebrochen worden und das Kartenlesefeld ist komplett zerkratzt.“

Die Stadt habe daraufhin Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Der Schaden beläuft sich laut Mitteilung der Verwaltung auf rund 3800 Euro. Das sind die Kosten für eine neue Stromladesäule, die jetzt bestellt werden soll. Bis Wohnmobilisten auf dem Stellplatz in Dhünn wieder einen Stromanschluss vorfinden, wird es aber dauern, denn die Lieferzeit beträgt bis zu fünf Monate. Dass die Ladesäule zerstört wurde, ist Mitarbeitern des Betriebshofs am Mittwoch aufgefallen.

Nicht das erste Mal wurde die Säule angegriffen

Es ist nicht das erste Mal, dass die Ladesäule Opfer von Zerstörungswut geworden ist. Bereits im Juli hatten Unbekannte die Station, die zu dem Zeitpunkt noch nicht in Betrieb war, mutwillig mit Steinen beworfen. Zu dem Zeitpunkt war sie jedoch noch funktionsfähig und konnte Anfang August als Service für wander- und radfahrbegeisterte Touristen und Wohnmobilisten in Betrieb genommen werden.

Ein Angebot, das auch viel genutzt wurde von Besuchern, die das Gebiet um die Große Dhünn-Talsperre und das Eifgental besser kennenlernen wollten. Bis zu vier Wohnmobile konnten über die Ladesäule in Dhünn Strom beziehen, der mit 70 Cent pro Kilowattstunde abgerechnet wurde. Bezahlt werden konnte nur bargeldlos, um keinen Anlass zu bieten, die Säule aufzubrechen.

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