Porsche-Fahrer aus ganz Europa trafen sich im Rhombus-Park

Oldtimer und moderne Porsche fanden den Weg zu „The Factory“ im Rhombus-Park.
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Oldtimer und moderne Porsche fanden den Weg zu „The Factory“ im Rhombus-Park.

Internationaler Treff im Rhombus-Park mit Oldtimern und modernen Sportwagen.

Wermelskirchen. Auf Englisch („Culture just parked here“) stand an einer Wand im Rhombus-Park zu lesen: „Kultur hat gerade hier geparkt.“ Passender könnte ein Slogan das Selbstverständnis der rund 450 Teilnehmer aus ganz Europa, die den Weg zum Porsche-Treffen in Wermelskirchen fanden, kaum ausdrücken. Dicht an dicht reihten sich 220 Fahrzeuge in der Industriebrache aneinander und wurden so zum Spiegelbild der Modellgeschichte von Porsche – historische Fahrzeuge waren genauso zu sehen, wie moderne Sportflitzer. Vor allem die Modelle mit der einzigartigen und unverkennbaren „Knutschkugel“-Form fanden den Weg nach Wermelskirchen.

„Dieses Treffen organisieren wir einmal pro Jahr. Dafür sind wir immer auf der Suche nach ausgewöhnlichen Locations. Wir wollen dort hin, wo man uns nicht unbedingt erwartet“, sagte Tom Gädtke von der Kölner Agentur „1993“ als Veranstalter des Events, das die Organisatoren passend zum Rhombus-Standort unter den Titel „The Factory“ stellten. Über gemeinsame Bekannte sei er auf Leo vom Stein vom Rhombus-Park-Team gestoßen und so auf das innenstadtnahe Areal aufmerksam geworden, berichtete Gädtke im Gespräch mit unserer Redaktion. „Die Entscheidung für Wermelskirchen ist sehr bewusst gefallen. Die Kombination aus schönen Autos und der speziellen Atmosphäre macht den Reiz aus“, stellte Leo vom Stein fest. Der ist Fan von amerikanischen Oldtimern und deshalb häufig auf Treffen von Autofreunden unterwegs. Zu „The Factory“ platzierten die Veranstalter 130 Karossen innerhalb des Rhombus-Parks, weitere 100 auf dem Gelände um die ehemaligen Gebäudeteile herum.

Auch das Unternehmen Porsche selbst war nach Wermelskirchen gekommen, präsentierte Ausstellungsmodelle und stellte leihweise Fahrzeuge für eine Spritztour zur Verfügung. Die konnte zum Beispiel bei einer der von den Veranstaltern organisierten Touren durch das Bergische rund um Wermelskirchen im Laufe des Tages unternommen werden. „Die meisten der Fahrzeuge sind auf eigener Achse nach Wermelskirchen angereist. Viele aus Skandinavien, aus Belgien, die meisten natürlich aus Deutschland und sogar welche aus Tschechien. Die Ausstellungsstücke von Porsche sind per Lkw gebracht worden“, sagte Tom Gädtke, der mit seinem Team für jedes Fahrzeug einen Stellplatz auf dem Betonboden markiert hatte, um alle Flitzer passgenau platzieren zu können. Nicht ohne Stolz, freute sich Leo vom Stein über „The Factory“: „So eine Veranstaltung bringt Wermelskirchen auf die Karte.“ sng

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