Polizei stellt drei Motorräder sicher

Die Tüv-Prüfer ließen diese zwei Kräder abtransportieren. Sie waren nicht verkehrssicher. Foto: Polizei
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Die Tüv-Prüfer ließen diese zwei Kräder abtransportieren. Sie waren nicht verkehrssicher.

60 Verwarngelder bei der Aktion „Kaffee & Knöllchen“

Von Markus Schumacher

120 Motorräder kontrollierte die Polizei am vergangenen Sonntag im Rahmen der Aktion „Kaffee & Knöllchen“ in Wermelskirchen. Die Veranstaltung fand von 11 bis 17 Uhr in Kooperation mit dem Tüv Rheinland und den Johannitern statt. Insgesamt wurden dabei 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 60 Verwarngelder, neun Kontrollberichte und ein Fahrverbot erfasst.

Unterschiede gab es an den vier verschiedenen Standorten. An einem Parkplatz in der Nähe des Standortes „Gerätehaus der Berufsfeuerwehr“ etwa wurden fünf Verwarngelder erteilt, elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgenommen – unter anderem wegen technischer Mängel und Erlöschen der Betriebserlaubnis – und neun Kontrollberichte gefertigt.

Drei Motorräder wurden sichergestellt

Drei Motorräder wurden zwecks Überprüfung beim TÜV sichergestellt - im Anschluss stellte sich dann heraus, dass alle drei Kräder als verkehrsunsicher eingestuft wurden. Das Straßenverkehrsamt hat die Kräder mittlerweile entsiegelt und die Fahrzeugscheine eingezogen.

Am Kreckersweg verteilten die Polizisten drei Verwarngelder (2x Krad, 1x Lkw) und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Auf der L 101 in Habenichts wurden fünf Verwarngelder (4x Krad, 1x Auto) erteilt und in Kürten Neuensaal erhielt ein Autofahrer ein Verwarngeld und ein Kradfahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

In Luchtenberg wurden 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt (13x Kräder) und ein Fahrverbot ausgesprochen. Außerdem gab es dort 46 Verwarngelder, davon entfielen 29 auf Kradfahrer. Das schnellste Krad war mit 100 km/h unterwegs.

Polizeihauptkommissar und Leiter der Führungsstelle Verkehr, Claus Risch, bezeichnet den Einsatz gestern als „sehr erfolgreich“: „Auch bei dieser Veranstaltung hat sich wieder die gute Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern gezeigt.“

Die an der Kontrollstelle an der B 51 getroffenen Maßnahmen zeigten, dass eine unmittelbare Beteiligung des TÜV an den Maßnahmen sinnvoll sei. „Denn selbst der TÜV-Prüfer konnte drei Kräder nicht abschließend vor Ort begutachten, welche daraufhin sichergestellt wurden“, bilanziert Risch.

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