Polizei spricht von „ruhiger Halloween-Nacht“

Die Polizei musste in der Nacht zum Sonntag im gesamten Kreisgebiet 56 Mal ausrücken. Symbolfoto: Roland Keusch
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Die Polizei musste in der Nacht zum Sonntag im gesamten Kreisgebiet 56 Mal ausrücken. Symbolfoto: Roland Keusch

Ein Wermelskirchener musste wegen Aggressivität mit zur Wache

Von Anja Carolina Siebel

Die Halloween-Nacht 2020 ist im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt eher ruhig verlaufen. Das teilt die Kreispolizei am Sonntag öffentlich mit. Im Zeitraum von 20 bis 6 Uhr habe es in der Samstagnacht insgesamt 56 polizeiliche Einsätze im Kreis gegeben, heißt es in der Mitteilung vom Sonntag.

Den größten Teil machten dabei mit 15 Einsätzen offenbar einige Ruhestörungen aus. Insgesamt sechs Mal musste die Polizei Rhein-Berg zudem wegen Randalierern ausrücken.

Nach jetzigen Erkenntnissen der Polizei sind zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung und vier Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung erstattet worden. In vereinzelten Fällen waren auch Eierwürfe der Grund für die Beschädigung von Hausfassaden.

Insgesamt wurden der Polizei zwei Fälle bekannt, in denen Personengruppen pyrotechnische Gegenstände gezündet hatten.

Der Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit in dieser Nacht habe sich durch Gruppen von überwiegend Jugendlichen ergeben, die durch die Straßen zogen oder sich auf öffentlichen Plätzen versammelten. Insgesamt erteilte die Polizei 41 Platzverweise.

„Erfreulicherweise“, heißt es, „musste nur eine Person zur Verhinderung von Straftaten in eine Gewahrsamszelle eingeliefert werden und die Nacht dort verbringen“. Nach einem Körperverletzungsdelikt am Busbahnhof Wermelskirchen um kurz vor Mitternacht war der Geschädigte derart aggressiv, auch gegenüber der Polizei, dass er sein Gemüt im Polizeigewahrsam abkühlen musste. Der 21-jährige Wermelskirchener hatte laut einem Atemalkoholtest 1,5 Promille intus.

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