Geschichte

Plettenburg ist adeligen Ursprungs

Marita Jendrischewski erforschte die historischen Ursprünge von Plettenburg.
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Marita Jendrischewski erforschte die historischen Ursprünge von Plettenburg.

Marita Jendrischewski ist in Dabringhausen auf Spurensuchen gegangen.

Von Stephan Singer

Im kleinen Gebiet von Dabringhausen gab es einst drei Adelsfamilien mit feudalen Anwesen. Das waren die in der Großen Dhünn-Talsperre Dhünnenburg, Kleinklev und Plettenburg. „Drei adeligen Familien in Dabringhausen finde ich ganz schön viel“, stellt Marita Jendrischewski fest.

Die Heimatforscherin beschäftigte sich in den vergangenen sechs Jahren mit der Geschichte von Plettenburg. „Nicht durchgängig, sondern schon mit Pausen“, beschreibt Marita Jendrischewski die Zeitschiene. Ihre Ausarbeitung ist nun veröffentlicht: Auf 37 DIN A5-Seiten in Heft 88 der „Altenberger Blätter“.

Die Recherchen seien sehr aufwendig gewesen, beschreibt Marita Jendrischewski. Der Grund: Zur Plettenburg lässt sich unmittelbar kein Material finden. „Vielmehr musste ich unheimlich viel lesen und aus den einzelnen Informationen Zusammenhänge herstellen“, erläutert die Autorin. „Es sind vier Häuser – das ist die Burg.“

Marita Jendrischewski verwundert es  nicht allzu sehr, dass es keine unmittelbaren Quellen gibt, die sich nur mit der Plettenburg beschäftigen. Hilfreich sei das Lesen der Kirchenbücher gewesen, denn: „Auch wenn die Kirchenbücher erst bei ungefähr 1600 anfangen und darin auch nicht alles verzeichnet ist: Bei Adeligen wurde gewissenhaft alles eingetragen.“

„Altenberger Blätter“ sind im Altenberger Dom Laden erhältlich

„Plettenburg muss eine Wasserburg gewesen sein. Das schließe ich aus der Lage“, schätzt Marita Jendrischewski ein: „Zu jedem Adelssitz gehörten eine Mühle und ein Hof. Der Hof von Plettenburg war Rölscheid. Die Mühle ist 1900 abgebrannt.“ Aus heutiger Sicht müsse man sich die geteerten Straßen wegdenken, denn dann erschließe sich, dass die Wege zwischen den genannten Standorten ganz kurz sind.

Das Heft 88 der „Altenberger Blätter“ mit der Ausarbeitung zur Plettenburg ist im Altenberger Dom-Laden erhältlich und kostet fünf Euro. Die „Altenberger Blätter“ erscheinen in loser Reihenfolge. Erlöse aus dem Verkauf des Heftes kommt der Ausstattung des Altenberger Doms zugute.

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