Ein paar gute Aussichten gibt es auch noch

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Die Corona-Pandemie hat das alltägliche Leben zurzeit noch fest im Griff. Und nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern ist spätestens klar: Ein Ende ist erst einmal nicht in Sicht. Und doch gibt es immer wieder Grund zur Hoffnung. Den bietet derzeit vor allem die Aussicht auf einen wirksamen Impfstoff, die mehrere Pharmaunternehmen und zuletzt auch die Landesregierung öffentlich gemacht hatten. Ab 15. Januar soll laut Veröffentlichung der Landesregierung von voriger Woche geimpft werden. Kreise und kreisfreie Städte bereiten sich jetzt schon mit Hochdruck darauf vor. Pro Kreis beziehungsweise kreisfreier Stadt soll es mindestens ein Impfzentrum in NRW geben; insgesamt spricht die Regierung von 53 landesweit. Was aussteht, sind genauere Informationen. Die wurden eigentlich bereits für Dienstag erwartet. Bevor nicht klar ist, wie viele Impfdosen erwartet werden können, welcher Impfstoff genau geliefert wird und wie er zu lagern ist, wer in welcher Reihenfolge geimpft wird, kann die Vorbereitung nicht abschließend getroffen werden. Offen ist demnach auch noch, wo das Impfzentrum oder die Impfzentren im Rheinisch-Bergischen Kreis entstehen sollen und ob ausreichend Personal vorhanden ist, das zum Impfen einspringen könnte. Positiv ist jedoch erst einmal die Aussicht auf einen Impfstoff. Denn der scheint zurzeit das einzige Mittel zu sein, die für viele düstere Situation durch die Corona-Pandemie endlich zu beenden.

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Gute Aussichten verbreiten derzeit auch die meisten Wermelskirchener Kommunalpolitiker. Es gibt viele neue Ausschüsse und viele neue Gesichter im Stadtrat, die allesamt willens sind, motiviert und engagiert die Belange der Stadt anzupacken. Da wäre zum Beispiel der neue Ausschuss für Kultur, Freizeit und Tourismus. Dessen Vorsitzender Oliver Platt (BüFo) hatte bereits angekündigt, davon auszugehen, dass in der Zeit „nach Corona“ der Bedarf bei den Wermelskirchenern nach Veranstaltungen noch größer sein wird als zuvor. Verständlich. Und was stattfinden könnte, dazu haben er und WiW-Vorsitzender André Frowein auch schon einige Ideen. Eine Nacht der Kultur in der Innenstadt könnte das zum Beispiel sein. Bis es soweit ist, braucht es indes noch ein wenig Geduld. Vor allem für jene, die direkt unter der Pandemie leiden, zum Beispiel Geschäftsleute und Gastronomen. Es sollte deshalb gelten, diese in der nächsten Zeit so gut es geht zu unterstützen. Damit alle später wieder unbeschwert gemeinsam feiern und schlemmen können in Wermelskirchen.

Marion Lück ist wieder gesund ins Rathaus zurückgekehrt.

Corona setzt Winter dienst unter Druck.

anja.siebel @rga-online.de

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