Nicht nur eine trübe Zeit: Aufbruchstimmung in der Stadt

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Die Woche

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Von Leon Hohmann

Dieser November könnte noch trüber werden als in den Vorjahren: Reisen ist nicht möglich, die Kultur findet nicht statt und selbst ein Besuch im Schwimmbad ist untersagt. Das Coronavirus hat Wermelskirchen weiterhin fest im Griff. Die 7-Tage-Inzidenz liegt noch immer deutlich über den kritischen Grenzwerten. Einige Kitas und Schulen bleiben geschlossen, viele Menschen im Kreis befinden sich in Quarantäne. Doch trotz dieser schlechten Aussichten gibt es in Wermelskirchen so etwas wie Aufbruchstimmung. Zwar nicht für die Zeit nach dem Ende der Pandemie, aber für ein lebenswerteres Wermelskirchen.

Allen voran sorgt dafür die neue Bürgermeisterin Marion Lück (parteilos), die am Montag im Stadtrat vereidigt wurde. Viele Projekte möchte sie anstoßen, auf Klarheit setzen. Es ist ein Neuanfang in der Wermelskirchener Politik. Zwar kann noch niemand genau sagen, wie es letztlich werden wird. Doch sichtbar war in der Ratssitzung viel Motivation bei allen Beteiligten – eine gute Basis für neue Projekte und ein Signal an alle Wermelskirchener, dass sich Marion Lück und die Fraktionen für eine gute Zukunft der Stadt einsetzen werden. Auch wenn es nicht heißt, dass sich alle Politiker immer einig sein werden.

Einen neuen Anstoß liefert auch Oliver Platt vom Bürgerforum (BüFo). Es geht um die Pläne für eine Jugendherberge im Eifgental. Noch ist es nicht mehr als eine Idee, die große Bedeutung für das Gebiet haben könnte. Noch ringen die politischen Gremien darum, ob über das Thema überhaupt öffentlich debattiert wird. Noch ist nicht klar, ob es überhaupt einer Jugendherberge in der Region bedarf. Dem Jugendherbergswerk liegen zum Eifgental bislang keine Anträge aus der Politik vor – und eigene Pläne gibt es auch nicht. Aber dennoch: Selbst wenn die Idee eines Neubaus scheitert, sie zeig, wie wichtig das Eifgental für den Freizeitwert der Stadt ist, der gut und gerne – etwa durch Fitnessgeräte – erweitert werden könnte.

Neu- und umgebaut wurde bereits im Wermelskirchener Krankenhaus. In dieser Woche wurde die neue Station 2 als Privatstation eröffnet. Insgesamt 2,5 Millionen Euro hat die Klinik in den vergangenen Jahren investiert, auch für den Umbau der Intensivstation. Zu hoffen bleibt, dass gerade Letztere im Zusammenhang mit der zweiten Corona-Welle nicht stark belegt sein wird. Ein neues Schnelltestverfahren soll dafür sorgen, dass Infektionen bei Patienten und Mitarbeitern früh erkannt werden. Gut auch für die Angehörigen, Besuche bleiben somit möglich.

Tafel gibt in schweren Zeiten nicht auf und versorgt weiter 340 Haus- halte.

Nur wenige machen beim ADFC-Fahrradklimatest mit.

leon.hohmann @rga.de

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