Nachfolge von Thomas Marner

Neuer Beigeordneter ist gefunden

Christian Pohl soll neuer Technischer Beigeordneter in Wermelskirchen werden.
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Christian Pohl soll neuer Technischer Beigeordneter in Wermelskirchen werden.

Christian Pohl aus Altenahr soll am 12. Dezember im Rat gewählt werden.

Von Anja Carolina Siebel

Die Fraktionsvorsitzenden des Wermelskirchener Stadtrats haben ihn bereits kennengelernt: Christian Pohl wird wahrscheinlich der neue Technische Beigeordnete im Rathaus. Der Mann aus Altenahr löst damit Thomas Marner ab, der Anfang des Jahres wie berichtet nach Kerpen wechselt. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung soll die Wahl Pohls zum Beigeordneten in der letzten Stadtratssitzung am 12. Dezember stattfinden.

Mehrere Bewerber hatten sich laut Verwaltung in den vergangenen Wochen auf die entsprechende Ausschreibung der Stadt gemeldet, um neuer Technischer Beigeordneter zu werden. In den Auswahlrunden habe schließlich Christian Pohl die Fraktionen des Stadtrats von seinen Qualifikationen überzeugen können.

Christian Pohl ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er ist parteilos. Seit 2016 nehme er die Leitungsaufgabe als Fachbereichsleiter der Gemeinde Wachtberg, Fachbereich Infrastruktur, wahr, heißt es in der städtischen Mitteilung. Der Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen habe außerdem noch den Master of Science in „Angewandte Umweltwissenschaften“ an der Universität Koblenz-Landau erreicht.

Die CDU in Wermelskirchen entschied sich nach WGA-Informationen bereits am vergangenen Montag per Abstimmung für den Altenahrer, der nach WGA-Informationen nach seiner Wahl plant, nach Wermelskirchen umzuziehen. „Dass er nach seiner Wahl plant, mit seiner Familie den Wohnort auch nach Wermelskirchen zu verlegen, hat mir besonders gefallen“, sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Leßenich auf Nachfrage. „Denn das heißt ja, dass er sich stark mit seiner neuen Aufgabe identifiziert.“

Pohls hohe Qualifikation habe ebenso überzeigt wie seine „sympathische Art im direkten Gespräch.“ Das deckt sich mit den Eindrücken von Leßenichs Parteikollegen Michael Schneider (CDU): „Wir sind sehr glücklich, dass es so schnell ging, jemanden gefunden zu haben, der fachlich so kompetent ist. Seine Kenntnisse in Hoch- und Tiefbau werden uns bei unseren großen Projekten sicher entgegenkommen. Wir bedauern natürlich den Weggang Thomas Marners, sind aber sehr zuversichtlich, dass wir jetzt einen guten Nachfolger gefunden haben.“

Qualifikationen des potenziellen Neuen überzeugen

Jochen Bilstein, Fraktionsvorsitzender der SPD, hielt sich auf Nachfrage eher zurück: „Bevor die Wahl nicht stattgefunden hat, möchten wir uns dazu nicht äußern“, sagt er. Stefan Janosi (Grüne) ist ebenfalls begeistert: „Es war nicht selbstverständlich, dass wir so schnell jemand Kompetentes finden, wir können also froh sein. Es könnte ein Glücksfall für Wermelskirchen sein.“

Henning Rehse berichtet, dass unter den Ortspolitikern bei der Vorstellung Christian Pohls Einigkeit darüber geherrscht habe, dass der potenzielle neue Beigeordnete einen positiven Eindruck hinterlassen habe. „Toller Typ“, sagt Rehse, „ein Pragmatiker, ein Techniker, er hat hundertprozentig überzeugt.“

Und auch Marco Frommenkord (FDP) sagt, er sei „positiv gespannt“ auf den neuen Technischen Beigeordneten. Einen guten Eindruck habe er bei der Vorstellung bei allen Beteiligten hinterlassen. Thomas Marner wird wie bereits berichtet zum Jahresende den Platz für einen Nachfolger frei machen. Der Kerpener Stadtrat hatte in einer Sondersitzung im Januar bei einer Gegenstimme beschlossen, den bisherigen dortigen Technischen Beigeordneten Joachim Schwister abzuberufen.

In Kerpen sorgt die Besetzung der Verwaltungsspitze schon seit längerem für politischen Ärger. Außer der Stelle des Technischen Beigeordneten ist der Posten des Ersten Beigeordneten seit mehreren Jahren unbesetzt. Auch diese Stelle wurde kürzlich wieder neu ausgeschrieben. Marner war Anfang September vom Kerpener Stadtrat gewählt worden. Er wechselt aus persönlichen Gründen in den Rhein-Erft-Kreis.

Hintergrund

Thomas Marner wechselt zum Jahresende als Beigeordneter zur Stadt Kerpen.

Die Stadt hatte einen neuen Technischen Beigeordneten gesucht, weil Thomas Marner den Posten Ende des Jahres aufgeben wird, um zur Stadt Kerpen zu wechseln. Zu den Aufgaben des Technischen Beigeordneten gehört die Leitung des technischen Dezernats mit den Ämtern Stadtplanung, Tiefbau, Zentrale Gebäudewirtschaft, Umwelt und Grünflächen, Bauaufsicht, Vermessung und Grundstückskataster.

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