Neue Außenterrasse ist ein Hoffnungsschimmer

Das Schild ist bereits fertig, die Terrasse kommende Woche auch: Hotelinhaber Christian Warnke hofft jetzt, bald wieder Gäste empfangen zu können. Foto: Kathrin Kellermann
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Das Schild ist bereits fertig, die Terrasse kommende Woche auch: Hotelinhaber Christian Warnke hofft jetzt, bald wieder Gäste empfangen zu können.

Das Hotel-Restaurant „Zum Schwanen“ bereitet sich auf die Wiedereröffnung vor

Von Kathrin Kellermann

Die Pflanzsteine sind bereits gesetzt, das Fassadenholz ist auch schon angebracht worden und jetzt warten nur noch die Pflastersteine darauf, verlegt zu werden, damit künftig Restauranttische und Stühle für die Gäste gerade stehen. Seit zwei Monaten wird hinter dem Hotel-Restaurant „Zum Schwanen“ kräftig gewerkelt, um auf der leichten Hanglage eine charmante, mehrstufige Außenterrasse einzupassen und aufzubauen. „Nächste Woche kommen die neuen Möbel, damit wir fertig sind, wenn wir grünes Licht bekommen, dass zumindest die Außengastronomie wieder erlaubt wird und wir öffnen dürfen“, sagt „Schwanen“-Inhaber Christian Warnke erleichtert.

Für ihn war der Bau der neuen Terrasse Ablenkung von den Sorgen der vergangenen Monate – und ist jetzt ein Hoffnungsschimmer auf bessere Zeiten zugleich: „Ab Mai sind wir im siebten Monat des Lockdowns“, sagt Warnke betroffen. „Ich könnte weinen, wenn ich davon spreche. Dass wir jetzt diesen Bereich bauen, ist für mich deshalb ein Zeichen, dass wir darauf hinarbeiten, endlich wieder öffnen zu können.“ Zwar habe er in den vergangenen Monaten auch Liefer- und Abholservice angeboten, „aber es ist etwas ganz anderes, wenn du den Laden voll hast“, sagt er mit blitzenden Augen.

„Wenn die Tische besetzt sind und du auf den Punkt kochen musst, ist das Anspannung pur und auch ein Adrenalinkick.“ Das fehlt ihm, gesteht er. „Und auch der Smalltalk mit den Gästen, die sozialen Kontakte und vor allem das Miteinander mit unseren Mitarbeitern. Wir sind ja wie eine Familie und das hat schon sehr gefehlt.“ Deshalb freuen sich jetzt alle darauf, wenn es endlich wieder losgeht, die Angestellten zurückkehren.

Draußen soll eine andere Karte angeboten werden

„Alle lauern bereits darauf, dass wir wieder aufmachen. Die meisten unserer Angestellten waren schon hier und haben einen Blick auf die neue Außenterrasse geworfen.“ Und haben dabei auch die Stufen kommentiert, über die Speisen und Getränke zu den Tischen getragen werden müssen, verrät Christian Warnke und grinst amüsiert: „Ich hab gesagt, das macht einen knackigen Popo.“

Wann genau er die neue Außenterrasse einweiht und eröffnen wird, weiß er noch nicht: „Ich bin erstmal froh, dass es künftig eine einheitliche Regelung geben wird“, gesteht er. „Dann ist nämlich allen klar, was wann und wo erlaubt ist.“ Wichtig sei jetzt vor allem, dass „alle gemeinsam an einem Strang ziehen, damit die Zahlen wieder runtergehen und wir alle eine Perspektive haben“, sagt Warnke, der sich für den Außenbereich, auf dem zu normalen Zeiten bis zu 60 Personen Platz finden und durch die extra angelegten Plateaus immerhin 40 Gäste mit Corona-Schutzmaßnahmen, extra ein neues Konzept überlegt hat: „Wir bieten draußen eine andere Karte an“, kündigt er an. „Die Gäste können sich hier auch einfach zum Sundowner treffen und leckere Kleinigkeiten bestellen, wie Flammkuchen oder Salate“, verrät er. „Es soll nicht so gezwungen sein, eher ein wirklich schöner Treffpunkt, um einen Happen zu essen und einen Wein zu genießen.“

Dass die Investition in die Außenterrasse finanziell auch wehtut in diesen Zeiten, sei klar. „Aber als Unternehmer muss man sich immer Perspektiven schaffen und das ist meine, damit wir bald wieder Vollgas geben können.“ Unterstützung der Stadt hat er: 30 Quadratmeter konnte Warnke als zusätzliche Fläche für die Außenterrasse von der Stadt pachten.

Was noch fehlt: Dass die Zahlen sinken, Gastronomie erlaubt wird und die Gäste zahlreich erscheinen.

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