Michael Dierks zeigt, was in der Krise machbar ist

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Für Kulturschaffende ist die augenblickliche Situation in der Corona-Pandemie vielfach dolorös. die meisten knabbern extrem an einer mauen Auftragslage, wenig Zuschauern und praktisch keinen Einnahmen. Doch anstatt deprimiert vor sich hin zu dösen, packen einige ordentlich an. Beispielhaft macht das Michael Dierks von der Kulturinitiative. Seit dem Sommer hat der Wermelskirchener Macher für das Haus Eifgen, in dem vorwiegend Bands auftreten, ein Konzept entwickelt, das auch in der Krise voll aufgeht. Zunächst bot er Veranstaltungen im Biergarten an, jetzt hat er das malerisch im grünen Eifgen gelegene Haus voller Möglichkeiten aber auch für den Winter fit gemacht. Coronafit, könnte man sagen. Es gibt Luftfilter, die in den Räumen für virenfreie Luft sorgen sollen. Es gibt viel Platz. Und die Gäste müssen sich über ein spezielles System registrieren. Damit nicht genug. Bei den Kulturstammtischen, die schon seit einiger Zeit regelmäßig im Eifgen stattfinden, gibt Dierks Kulturschaffenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und frische Ideen auf den Tisch zu bringen. Nur so ist es möglich, einigermaßen geschont durch die Krise zu kommen. Wenn es auch gerade für Künstler und Kulturtreibende eine riesige Herausforderung bleibt.

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Die Stadt ist mit ihrer Kita-Planung auf einem guten Weg. Während in den vergangenen Jahren noch die Platzsituation in manchen Einrichtungen wegen der Enge an Käfighaltung erinnerte und viele Eltern schon nach der Geburt des Kindes darum bangen mussten, eines Tages überhaupt eine Kita-Platz zu bekommen, hat sich die Situation jetzt deutlich entspannt. Die Stadtverwaltung hat mit vereinten Kräften, das heißt vor allem: ämterübergreifend, ordentlich Gas gegeben. So entstand praktisch im Dauerlauf die neue, moderne Einrichtung an der Hilfringhauser Straße. Nächstes Jahr soll die Kita Eichholzer Straße fertig sein. Und die Anbauten haben auch funktioniert – oder sind auf der Zielgeraden. Jugendamtsleiter Andreas Voß kann zu Recht zufrieden sein in der momentanen Situation. Hoch anzurechnen ist der Verwaltung ebenso, dass sie offenbar schon einen Plan in der Tasche hat für einen potenziellen Mehr-Bedarf an Kita-Plätzen. Das könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn sich mehr Familien entscheiden, aus Metropolen wie Köln aufs Land zu ziehen. Welcher Plan dann greifen wird, das wollte andreas Voß auf Nachfrage zwar noch nicht preisgeben. Die Stadt hat aber nun bewiesen, dass sie rasch reagieren kann, wenn das nötig ist. Und es war in den vergangenen zwei Jahren bitter nötig.

Metabolon entwickelt sich zum Schüler-Forschungszentrum.

Spar- kasse schließt Filiale Dhünn.

anja.siebel @rga-online.de

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