Gymnasium

Medienscouts kommt große Bedeutung zu

Auch das Gymnasium Wermelskirchen war dabei.
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Auch das Gymnasium Wermelskirchen war dabei.
  • Susanne Koch
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Gymnasium Wermelskirchen war beim Treffen in Bensberg dabei.

Wermelskirchen. Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie kamen die Medienscouts des Rheinisch-Bergischen Kreises, darunter auch die des Gymnasiums Wermelskirchen, wieder vor Ort statt nur digital zusammen, um sich auszutauschen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Wege zum Umsetzen zu erarbeiten. Dabei war den 75 digitalen Lotsen sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern aus 13 weiterführenden Schulen – darunter auch zwei Förderschulen – der Enthusiasmus im Bensberger Albertus-Magnus-Gymnasium deutlich anzumerken. „Es war prima, die anderen Medienscouts kennenzulernen und neue Anregungen zu bekommen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Den Medienscouts kommt an ihren Schulen eine große Bedeutung zu, da sie einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenzförderung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler leisten sowie zudem ein tragender Pfeiler der Prävention sind – beispielsweise, um Cybergewalt an jungen Menschen zu verhindern. Das Peer-to-Peer-Projekt stößt auf große Akzeptanz, da Schülerinnen und Schüler ihre Mitschüler informieren und beraten. Daher nehmen inzwischen fast alle weiterführenden Schulen und auch Förderschulen der Region das Angebot wahr.

Deutlich wurde bei dem Netzwerktreffen, dass die Medienscouts trotz schwieriger Rahmenbedingungen während der Pandemie weiter aktiv waren und in ihren Schulen kreativ informiert und aufgeklärt haben. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten die Scouts jeder Schule, was sie anbieten und was sie suchen. Wie auf einem echten Marktplatz konnte ein Teil von ihnen dann herumgehen und sich bei anderen Schulen über deren Ideen und Konzepte in der Medienscouts-Arbeit informieren, Fragen stellen und sich austauschen, während ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ihrerseits Interessierte aus anderen Schulen informierten.

Dabei stellten sie beispielsweise Spiel- und Spaßmethoden für den Einsatz in der Medienscouts-Arbeit vor, um die vielfältigen Themen leichter an die Mitschüler zu vermitteln. Zudem wurden zahlreiche Online-Angebote präsentiert. Eine App bietet den Jugendlichen beispielsweise die Möglichkeit, sich darauf zu testen, ob sie auf Fake News hereinfallen.

Einen weiteren Part beim Netzwerktreffen übernahm der Fachdienst Prävention der Katholischen Erziehungsberatung, der gemeinsam mit den Scouts das Thema Mediensucht reflektierte. Zudem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Material, um ihre Mitschüler für die Gefahren und Herausforderungen der digitalen Welt zu sensibilisieren.

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