Malteserstift nimmt Senioren-WG auf

Halten in der Not zusammen (v.l.): Katja Radziwill, Angehörige, Nico Prittwitz, Pflegekraft, Charlotte Weller, Bewohnerin, Sabine Börsch-Gräfe, Bianca Janssen und Daniela Kanzler (Pflegekräfte). Foto: Olga Jabs
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Halten in der Not zusammen (v.l.): Katja Radziwill, Angehörige, Nico Prittwitz, Pflegekraft, Charlotte Weller, Bewohnerin, Sabine Börsch-Gräfe, Bianca Janssen und Daniela Kanzler (Pflegekräfte).

Hilfe nach Evakuierung wegen Hochwasser

-ms- Aufgrund des Hochwassers mussten am Mittwochabend elf Bewohnerinnen und Bewohner einer Senioren-Wohngemeinschaft der Diakoniestation Wermelskirchen in Solingen-Unterburg evakuiert werden. Eine neue Unterkunft war schnell gefunden: Noch in der Nacht auf Donnerstag konnten die Senioren, von denen einige schwerst pflegebedürftig sind, ins Malteserstift St. Antonius Solingen gebracht werden, teilt Malteser-Sprecherin Olga Jabs mit. Dort sind sie in einem Wohnbereich untergebracht, der sonst für Kurzzeitpflegegäste reserviert ist. „Wir sind dem Hilferuf der Kollegen natürlich schnell gefolgt. In einer solchen Notlage muss kurzfristige Unterstützung möglich sein“, sagt Bianca Janssen, Pflegedienstleitung des Malteserstift St. Antonius.

Wasser war bereits ins Erdgeschoss des Fachwerkhauses an der Eschbachstraße eingedrungen. Da einige der Senioren bettlägerig sind, musste ein Teil einer Hauswand aufgebrochen werden, um sie mit Booten aus dem Gebäude zu holen.

Nun werden die Bewohner im Malteserstift St. Antonius versorgt, bis die Senioren-WG wieder bezugsfertig ist. Die Malteser stellen für die elf Senioren den Wohnraum und die Verpflegung, pflegerische Arbeiten führen die Mitarbeitenden der Diakoniestation Wermelskirchen durch. „Für die WG-Bewohner ist es ein Segen, dass sie gemeinsam in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind“, berichtet Eckhard Häger, Pflegedienstleitung der Diakoniestation und dankt den Mitarbeitenden des Malteserstift St. Antonius. „Gerade in einer solchen Ausnahmesituation ist für betagte und pflegebedürftige Menschen ein möglichst vertrautes Umfeld wichtig.“ Auch, dass die Pflege weiter von den ihnen bekannten Mitarbeitenden durchgeführt werde, sei ein Zeichen der Beständigkeit.

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