„Waterboyz“

Männer leben christliche Werte

Die „Waterboyz“ Wermelskirchen stecken noch in der Startphase. Doch das erste Männerfrühstück im Gemeindehaus Hünger war gut besucht. Foto: Doro Siewert
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Die „Waterboyz“ Wermelskirchen stecken noch in der Startphase. Doch das erste Männerfrühstück im Gemeindehaus Hünger war gut besucht.

Die „Waterboyz“ veranstalteten jüngst in Hünger ein „Frühstück der Champions“, bei dem sich über 40 Männer einfanden – um sich auszutauschen. „Waterboyz“, das ist ein aus den USA stammendes, internationales Netzwerk von Männergruppen.

Von Noam Himmelrath

Seit zweieinhalb Jahren gibt es die christliche Organisation bereits in Wermelskirchen. „Unser Ziel ist es, dass die Kirchengemeinden über die Männerarbeit zusammenkommen. Wir treffen uns überkonfessionell. Es geht uns darum, die Gemeinsamkeiten der Kirchen hervorzuheben. Angebote für Männer in den Gemeinden sind eher die Ausnahmen, häufig kommen sie einfach mit, wenn Frau und Kind in die Gemeinde gehen. Da wollen wir ansetzen“, erklärt Organisator Roberto Weber.

Er verweist auf das Konzept des Netzwerks: „Dieses basiert auf drei Säulen. Als erstes wollen wir Männer ermutigen, wieder offen mit christlichen Werten zu leben. Deswegen treffen wir uns einmal wöchentlich für eine Stunde zum gemeinsamen Bibellesen und beten, was den zweiten Aspekt darstellt. Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zu Kirche und Kirchengemeinden, sondern als Ergänzung.“ Als dritte Säule suche die Gruppe den Kontakt zu Gemeinden und sozialen Diensten und versuche, Hilfsbedürftigen zu helfen. Wenn beispielsweise ein Hilfstransport in die Ukraine starte, müsse irgendjemand den 40-Tonner erst einmal beladen. „Mit solchen Aktionen versuchen wir zu helfen.“

Der nächste Termin ist für Ende Oktober geplant

Mittlerweile hat das Netzwerk mehrere Tausend Mitglieder und expandiert weiter. Neben den USA und Deutschland gibt es zum Beispiel Gruppen in Südafrika und Indien. In Wermelskirchen befindet sich das Projekt noch in der Startphase, in den USA sind die „Waterboyz“ schon deutlich stärker vertreten. „Das ist doch toll. Die Christen sind dort einfach wieder präsent. Das versuchen wir hier auch zu erreichen. Wir brauchen Kommunikation und den Austausch zwischen den verschiedenen Kirchengemeinden“, erläuter Roberto Weber.

Der Termin für das nächste Frühstück steht auch schon, es ist der 31. Oktober. Ein Ort muss noch gefunden werden, aber bereits jetzt haben sich Gäste aus den USA angekündigt. Weber: „Ich freue mich einfach, dass alles so gut klappt und hoffe, dass wir weiter wachsen werden.“

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