Mädchen und Jungen haben beim Sport ihren Spaß

Bei der Sportwoche in Wermelskirchen gab es auch einen Staffellauf im Dönges Stadion.
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Bei der Sportwoche in Wermelskirchen gab es auch einen Staffellauf im Dönges Stadion.

Rund 60 Kinder nutzten das Angebot des Stadtsportverbandes

Von Theresa Demski

Ida beißt zufrieden die letzte Ecke der Pizza ab. „Die Woche war wirklich gut“, sagt die Elfjährige, „wir konnten viele Sportarten ausprobieren.“ Und eigentlich habe es keinen Tag gegeben, der ihr nicht gefallen habe. „Am allerbesten war der Parcours“, sagt sie. „Das kannte ich noch nicht, und das möchte ich auf jeden Fall weitermachen.“ Und dann lacht sie und ergänzt: Sie habe wirklich besonders gut geschlafen in den vergangenen Tagen. Die anderen Kinder, die um sie herum stehen, nicken: „Das war echt anstrengend“, sagt Jannik (13), „aber es war super.“ Er habe viel Teamgeist erlebt – die Gemeinschaft von Jüngeren und Älteren habe gut geklappt.

60 Kinder nahmen an den Sportwochen des Stadtsportverbandes teil – unterstützt von der Sparkasse und der Sportjugend Rhein Berg. Während der dritten Ferienwoche war die erste Gruppe im Einsatz, in der vierten Ferienwoche übernahm dann die zweite Gruppe – mit Ida und Jannik. Jeden Tag standen andere Sportarten auf dem Programm, von Handball und Geländespiel über Turnen, Judo und Parcours bis hin zu Tennis, Leichtathletik und Fußball. Die Kinder seien sehr offen gewesen und hätten sich auf das breite Angebot gerne eingelassen, hat Torsten vom Stein, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, beobachtet. „In diesem Jahr war es gar nicht so einfach, die heimischen Vereine für die Sportwochen zu begeistern“, sagt vom Stein. Am Ende habe es aber genügend Übungsleiter gegeben, und die Nachfrage der Kinder sei groß gewesen. Die meisten der Jungen und Mädchen nahmen zum ersten Mal an den Sportwochen teil. „Und wir haben das Gefühl, der eine oder andere hat in dieser Zeit den Weg zu einem Vereinsangebot gefunden“, sagt vom Stein. Von den Kindern seien nach den Angeboten viele Fragen gekommen. Ein gutes Zeichen, findet vom Stein. In einem kleinen Sportbeutel erhalten die Jungen und Mädchen am letzten Tag Infomaterial aller Vereine – um nahtlos anknüpfen zu können.

Jannik spielt schon Fußball beim SV 09/35: „Aber es war spannend, auch mal andere Sportarten auszuprobieren“, sagt er. Auch Finja hat bereits Vereinserfahrung: Sie spielt Handball. „Der Handball-Tag hat mir auch am besten gefallen“, erzählt die Zehnjährige. „Ich habe sogar meinen Trainer getroffen.“ Und was hat ihnen nun am besten gefallen in der Sportwoche? „Man hat neue Freunde getroffen“, sagt Finja. Und die anderen Kinder nicken fröhlich. „Ich fand es total gut, dass auch Kinder aus der Ukraine dabei waren“, sagt Jannik. „Wir haben uns super verstanden.“

Dann haben die Kinder keine Zeit mehr für ein Interview – schließlich geht es zur letzten Einheit ins Stadion im Eifgen. Nächstes Jahr sollen übrigens wieder Sportwochen stattfinden. Das Konzept solle ausgebaut werden, wünscht sich der neue Vorsitzende des Stadtsportverbandes – im Sinne der jungen Sportler.

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