Lück nimmt Stellung zum Freizeitpark

Bürgermeisterin Marion Lück kündigt an, selbst mit den Anwohnern in Zenshäuschen ins Gespräch kommen zu wollen. Archivfoto: mis
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Bürgermeisterin Marion Lück kündigt an, selbst mit den Anwohnern in Zenshäuschen ins Gespräch kommen zu wollen. Archivfoto: mis

Einladung von Zukunft Wermelskirchen lehnt die Bürgermeisterin ab

Von Anja Carolina Siebel

Bürgermeisterin Marion Lück will nach ihrem Urlaub kommende Woche das Gespräch mit den Anwohnern in Zenshäuschen suchen. Das kündigt sie in einem Schreiben an Andreas Müßener, dem Vorsitzenden der Fraktion Zukunft Wermelskirchen, an. Der hatte ihr zuvor vorgeworfen, die Bürger, die ihre Bedenken zum Lärm am Jugendfreizeitpark geäußert hatten, im Stich gelassen zu haben.

Zudem hatte Müßener die parteilose Bürgermeisterin für den 8. August zu einer erneuten Versammlung mit Bürgern eingeladen – Zukunft Wermelskirchen hatte vor einigen Wochen bereits erstmals Bürger dazu eingeladen.

Lück will selbst mit den Anwohnern sprechen

Marion Lück lehnt diese Einladung jedoch dankend ab. „Der Aussage von Ihnen, die Bürger im Stich gelassen zu haben, möchte ich entschieden entgegentreten“, schreibt sie eingangs an Müßener. „Selbstverständlich nehmen wir die Hinweise der Bürger ernst und reagieren auch entsprechend darauf.“ Die Aussage des Beigeordneten Stefan Görnert, zunächst die Erfahrungen zum Jugendfreizeitpark abwarten zu wollen, sei insofern öffentlich verkürzt dargestellt worden, dass es dabei ausschließlich um die Maßnahme zum Security-Dienst gehe. „Hier haben wir eine erste Beauftragung erteilt und müssen sehen, ob sie Wirkung zeigt. Das tut sie im Übrigen, wie die persönliche Rückmeldung einzelner Anwohner zeigt.“ Dazu würden weitere Maßnahmen überlegt und seien auch schon auf den Weg gebracht – zum Beispiel mit den Vereinen, der Polizei, dem Sozialarbeiter und weiteren Akteuren. „Zusätzlich ist Herr Görnert während meines Urlaubs mit allen Anwohnern in Kontakt, die sich bei der Verwaltung direkt gemeldet haben“, schreibt Lück.

Nach ihrem Urlaub würde sie selber die betroffenen Anwohner genauso wie Vereinsvertreter zum Gespräch einladen. Das sei sowieso geplant.

Wermelskirchen sei eine Stadt „für uns alle“: für Jung und Alt, für Anwohner genauso wie für Sporttreibende. Damit dies gelänge, müssten sich beide Seiten gegenseitig Platz einräumen, Verständnis aufbringen, aber auch Rücksicht nehmen. Lück: „Dafür braucht es die Sichtweisen von allen und entsprechende Veranstaltungsformate. Und vor allem braucht es konkrete Ideen und Vorschläge.“

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