Leader ist eine Bereicherung fürs Bergische

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Mein Blick auf die Woche

Mein Blick auf die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Der neue Loches-Platz nimmt allmählich Formen an. Laut Bauunternehmer Peter Merz vom Investor Volksbank Rhein-Lahn-Limburg schaffen die Arbeiter es zwar vermutlich nicht ganz, den angepeilten Eröffnungstermin Dezember 2022 einzuhalten. Aber im Frühjahr 2023 klappt es mit hoher Wahrscheinlichkeit. Und die Historie des neuen Loches-Platzes ist tatsächlich bisher eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur, dass die Arbeiten zügig vorangingen. Die Großbaustelle mitten in der Innenstadt machte auch insgesamt wenig Probleme. Das zunächst befürchtete Parkchaos blieb zudem aus. Und die Wermelskirchener können sich jetzt auf eine echte Bereicherung freuen. Mit den beiden modernen Supermärkten, die im Gebäude entstehen, gibt es endlich wieder Nahversorgung in der Innenstadt. Das wird besonders die Senioren freuen, die mitunter nicht mehr weite Wege in Kauf nehmen können, um ihre Einkäufe zu erledigen. Und: Im Haus wird es auch eine Röntgenpraxis geben – mit CT und MRT. Wer schon einmal versucht hat, sich für genannte Untersuchungen einen Termin zu besorgen, wird wissen, wie schwer das ist, weil radiologische Fachärzte vor allem im ländlichen Raum fehlen. Mitte Mai ist nun schon Richtfest und dann geht es mit großen Schritten an die Innenausstattung. Alles richtig gemacht.

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Spannende Tage derzeit bei den Verantwortlichen des Vereins Leader Bergisches Wasserland. Das Umweltministerium des Landes wird dieser Tage die Entscheidung bekanntgeben, welche Regionen weiterhin Fördermittel für Projekte im ländlichen Raum bekommen. Martin Deubel, Geschäftsführer der Leader-Agentur in Burscheid, berichtete diese Woche aus dem „Flurfunk“ Positives: 42 von 46 Regionen, die bisher dabei waren, können weiter mitmachen. Gute Chancen also fürs Bergische. Zu hoffen wäre das Okay für die Fortführung der Leader-Förderung im Bergischen Wasserland. Denn so viele tolle Projekte konnten nur durch diese Förderungen realisiert werden. Der Bergische Feierabendmarkt beispielsweise, der in wenigen Wochen auch in Wermelskirchen wieder stattfindet. Oder der Fahrradbus, die Energiewende im Freibad Dabringhausen und die Schultour des Jugendcafé Juca. Aber auch in den Nachbarstädten wie Burscheid, Hückeswagen, Wipperfürth oder Radevormwald gab es schon viele Projekte, die das ländliche Leben positiv beeinflusst haben. Daumen drücken also für den Zuschlag für die Leader-Region Bergisches Wasserland. Er lohnt ich in jedem Fall. Und zwar für alle.

Dabringhauser Helfer bereiten das Freibad auf die Saison vor.

Die Impfstelle des Kreises im Rathaus schließt zum 1. Mai ihre Pfor- ten.

anja.siebel @rga.de

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