Landrat will kreisweite Teststrategie

Über Ostern wurde fleißig geimpft

-ms- Mehr als 3800 Menschen wurden am Osterwochenende im Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises gegen das Coronavirus geimpft, teilt der Kreis mit. Neben den Terminen für die über 80-Jährigen und die besonders gefährdeten Gruppen hatten erstmals über 60-jährige Bürger die Möglichkeit, einen Astrazeneca-Impftermin zu vereinbaren.

„Wir setzen auf zügiges und effizientes Impfen und tun alles, was in unserem Einflussbereich liegt, um einen schnellen Fortschritt in der Immunisierung unserer Bevölkerung zu erreichen“, betont Landrat Stephan Santelmann. Hierzu wurde am Osterwochenende im Impfzentrum in der RheinBerg-Galerie unter Volllast gearbeitet.

Am Ostersamstag wurden insgesamt 811 Impfungen, davon 808 mit Biontech (Erstimpfung 567, Zweitimpfung 241) und drei mit Astrazeneca durchgeführt. Am Ostersonntag wurden 1132 Bürger geimpft, davon 724 mit Biontech (Erstimpfung 480, Zweitimpfung 244) und 408 mit Astrazeneca. Ostermontag erhielten insgesamt 1020 Personen eine Impfung, davon 617 den Impfstoff von Biontech (Erstimpfung 415, Zweitimpfung 255) und 350 den von Astrazeneca.

Die über 60-Jährigen, die ihre Impftermine bereits am Wochenende über die Kassenärztliche Vereinigung (KVNO) vereinbaren konnten, werden diese und kommende Woche weiter geimpft, schreibt der Kreis. Alle verfügbaren Termine seien bereits vergeben. Weitere verfügbare Astrazeneca-Impfdosen für über 60-Jährige sollen vom Rheinisch-Bergischen Kreis an die Hausärzte gegeben werden.

„Derzeit entwickeln wir darüber hinaus eine kreisweite Teststrategie, die wir gemeinsam mit den acht kreisangehörigen Kommunen erarbeiten und umsetzen wollen“, beschreibt Landrat Stephan Santelmann den Plan im Rheinisch-Bergischen Kreis. „So zügig wie möglich Impfen, systematisch Testen und danach erst bedachte und behutsame Öffnungen in den Blick nehmen. Daher werden wir, sollte die Sieben-Tage-Inzidenz, die in unserem Kreis ja noch als einer der wenigen Kreise in NRW unter 100 liegt, über diese 100er-Marke steigen, keine Allgemeinverfügung zur Lockerung der dann staatlich angeordneten Notbremse erlassen,“ so der Landrat weiter. Durch ein Ineinandergreifen von zügiger Impfung und systematischer, kreisweiter Testung sollen bedachte und behutsame Öffnungen perspektivisch wieder möglich werden. Über geplante Schritte wird der Rheinisch-Bergische Kreis dann auch rechtzeitig vorab informieren, vor allem um Planungssicherheit für die Unternehmen im Kreis sowie die Bürger zu gewährleisten.

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