Landesweite Aufmerksamkeit kann sich auszahlen

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Die Woche

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Von Markus Schumacher

Landesweite Beachtung hat eine Aktion von Jörg Michels gefunden. Der Händler für Hochzeits- und Abendmode verkaufte nämlich an einem Tag Lebensmittel. Weil er statt Schleier und Smoking Chips und Wein im Angebot hatte, durfte er mitten im Lockdown öffnen, was ihm bei seinem normalen Sortiment verwehrt bleibt. Michels warb um Aufmerksamkeit. Und die hat er bekommen. Fernsehteams und Zeitungsreporter gaben sich im Geschäft „Sweetex“ die Klinke in die Hand. Es kamen aber auch Kunden und Kollegen. Fast alle fanden die Aktion super. Sicher wird der Lockdown wegen dieser Aktion nicht schneller beendet. Aber für Michels könnte sich die landesweite Aufmerksamkeit lohnen, indem er über seine Webseite mehr verkaufen kann.

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Mit speziellen Geldumschlägen wollen die Polizei Rhein-Berg und die Sparkasse künftig Trickbetrügern das Leben schwerer machen. Denn will ein Senior einen höheren Geldbetrag abheben, weil er einem vermeintlichen „Enkel in Not“ helfen will, bleibt nur der Gang zum Schalter. Da werden hohe Beträge ab sofort in den von der Polizei konzipierten Umschlägen übergeben. Darauf stehen Fragen, die Zweifel an der Geschichte des Anrufers wecken sollen. „Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie angerufen worden sind?“, „Sollen Sie das Geld heute noch übergeben?“ und „Hat der Anrufer Ihnen verboten, über den wahren Zweck der Abhebung zu sprechen?“: Das sind nur drei von sechs Fragen, die der Bankkunde besser nicht bejahen sollte. Dann nämlich liegt der Verdacht nahe, dass er ins Visier eines Betrügers geraten ist. Dann gilt es, sofort die Polizei zu rufen und das Geld nicht zu übergeben. Hoffentlich kann so noch so mancher Betrug verhindert werden. Denn keiner braucht zu denken, ihm könne das nicht passieren.

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Ein neues Angebot macht die Evangelischen Kirchengemeinde: Jeden Tag von 9 bis 18 Uhr können nun Besucher in die Stadtkirche kommen. Die offene Kirche soll Menschen die Gelegenheit geben, gerade in schwierigen Zeiten einen Ort zur Besinnung zu finden. Die Pandemie ist zwar „schuld“ an dieser Idee, „aber wir lassen die Kirche auch nach der Pandemie offen“, sagt Pfarrer Manfred Jetter schon jetzt. Aus einem positiven Zeichen im Lockdown werde eine dauerhafte Regelung.

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Große Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Pandemie macht sich der Kulturverein Wermelskirchen: Denn er will 2021 eigentlich „50 Jahre Theater in Wermelskirchen“ feiern. Und die Planungen laufen, als gäbe es kein Corona mehr. Da gilt es Daumen zu drücken.

Endlich gab es ordentlich Niederschlag.

Schlangen vor Apotheken und Bäckereien.

markus.schumacher @rga-online.de

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