Sanierung

Krankenhaus: Umzug der Intensivstation lief reibungslos

In den neu gestalteten Zimmern stehen jetzt schon wieder die Betten der Patienten.
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In den neu gestalteten Zimmern stehen jetzt schon wieder die Betten der Patienten.

In gut zwei Stunden waren die Patienten auf der neuen Station.

Von Anja Carolina Siebel

Wermelskirchen. Ein logistischer Kraftakt ist seit gestern geschafft. Der Umzug der Intensivstation des Krankenhauses war am Vormittag abgeschlossen. Wie berichtet, wurde die Intensivstation im Erdgeschoss des Hauses aufwendig saniert dank der Hilfe vieler aktiver Kräfte. „Wir brauchten ja medizinisch und pflegerisch den doppelten Mitarbeiter-Stamm“, erklärt Pflegedienstleiter Thomas Rittershaus, der am späten Vormittag zwar noch auf ein wenig Chaos bei den Materialien blickte: „Aber das lässt sich schnell beseitigen. Das Wichtigste sind uns die Patienten.“

Und die vier Patienten, die derzeit intensivmedizinisch im Krankenhaus behandelt werden müssen, waren die ganze Zeit über bestens versorgt. „Insbesondere auf die, die derzeit aufgrund verschiedener Erkrankungen beatmet werden müssen, mussten wir natürlich besonders achten“, sagt Markus Tenten, der Leiter der Intensivstation. Mit einem mobilen Beatmungsgerät wurden diese Patienten auf die neue Station verlegt.

„Für jeden Intensiv-Patienten waren mindestens zwei Pflegekräfte zuständig“, erklärt Pflegedienstleiter Thomas Rittershaus. Deshalb habe es an diesem Dienstag auch einige Doppelschichten gegeben.

Zehn Betten konnten eine Zeit lang entbehrt werden

Und: Die Haustechniker waren verstärkt im Einsatz. „Wir hatten ja Überwachungsmonitore und zum Teil auch Beatmungsgeräte auf die Station 4 verlegt“, erinnert Rittershaus. So war aus der halben chirurgischen Station 4 seit Anfang August eine Ersatz-Intensivstation geworden. Inzwischen erinnert kaum noch etwas daran – bis auf einige Kabelverbindungen und Schläuche. Bewusst, das betont Rittershaus noch einmal, sei der Umzug in den Spätsommer gelegt worden. „Erfahrungsgemäß ist die chirurgische Station da nicht so voll, so dass wir die zehn für die Intensivstation notwendigen Betten eine Zeit lang entbehren konnten“, sagt der Pflegedienstleiter. Ab dem heutigen Mittwoch könne der Betrieb dort aber auch wieder losgehen.

Der Umbau und die Modernisierung der Intensivstation erfolgten im Zuge der Digitalisierung des Krankenhauses, die jetzt sukzessive von der Geschäftsleitung und dem Team umgesetzt wird.

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