Auf das Krankenhaus ist auch in der Krise Verlass

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Es ist immer wieder eine Beruhigung in diesen Zeiten mit Medizinern und Geschäftsführung des Krankenhauses Wermelskirchen zu sprechen. Denn bei aller Vor-und Umsicht bezüglich der Corona-Pandemie und der selbstverständlichen Einhaltung aller Hygieneregeln, ist es vor allem den Medizinern dort wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass Panik dieser Tage unangebracht ist. Trotz steigender Infektionszahlen auch in der Region. Und trotz immer wieder aufregender neuer Nachrichten weltweit. Das Krankenhaus Wermelskirchen vermittelt das Gefühl: Auf uns kann man sich auch in unsicheren Zeiten verlassen. Umso bedenklicher ist die Tatsache, dass offenbar einige Patienten mit akuten oder ernsthaften chronischen Beschwerden die Möglichkeit, sich im Krankenhaus behandeln oder untersuchen zu lassen, aus Sorge vor einer möglichen Ansteckung nicht wahrnehmen. Das belegen aktuelle Zahlen, auch aus dem Wermelskirchener Krankenhaus. Ein fataler Trugschluss, denn gerade in einer Klinik wird auf Hygiene und Infektionsschutz größte Rücksicht genommen. Im Grunde hat es Hygienefachkraft Maike Honecker beim Ortstermin im Krankenhaus auf den Punkt gebracht: „Ich fühle mich hier sicherer als bei einem Supermarktbesuch nach Feierabend“, sagte sie. Mit Recht. Denn wer wichtige Untersuchungen oder Behandlungen jetzt auslässt, bringt sich vielleicht nicht wegen des Corona-Virus in Gefahr, aber aus anderen Gründen. Es ist allemal besser, auf die Kompetenz und das Fachwissen derer zu vertrauen, die sich auskennen.

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Personalmangel in der Pflege. Dieser Missstand ist nicht zuletzt auch während der Corona-Pandemie immer wieder bekanntgeworden. Spürbar ist er auch im Wermelskirchener Standort der Senioreneinrichtung Carpe Diem. Das Team und die Einrichtungsleitung hatten deshalb Anfang der Woche zum Bewerbertag eingeladen. Potenzielle Auszubildende oder Quereinsteiger konnten sich unverbindlich vorstellen und eventuell schon mal die Bewerbungsunterlagen mitbringen. Nicht nur, dass die Pflegeberufe ohnehin unter einer dürftigen Lobby leiden. Die Corona-Pandemie hat ihnen noch einmal mehr zugesetzt. Möglicherweise auch deshalb, weil deutlich wurde, mit welch hohem Aufwand und persönlichem Engagement die Mitarbeiter von Kliniken und Senioreneinrichtungen täglich ans Werk gehen müssen. Dass das Carpe Diem die Gelegenheit nutzt und das Team den Bewerbern auch einen Quereinstieg ermöglicht, ist deshalb auf jeden Fall ein konstruktiver Schritt, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren.

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anja.siebel @rga-online.de

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