Gartenfest

Kolpingsfamilie lässt kleines Feuer lodern

Nach der Zwangspause feierte die Kolpingsfamilie in Kleinberghausen mit Grillen, Gottesdienst und Johannisfeuer.
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Nach der Zwangspause feierte die Kolpingsfamilie in Kleinberghausen mit Grillen, Gottesdienst und Johannisfeuer.

Gartenfest ist nach zwei Jahren Pause ein langsamer Neustart.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Der Sommer 2022 ist in vielerlei Hinsicht der Sommer der Neuanfänge. Mit der zurückliegenden Entspannung in der Corona-Situation finden viele Veranstaltungen wieder statt, die in den vergangenen zwei Jahren ausfallen mussten. So auch das Johannisfeuer der Kolpingsfamilie, das am Samstagabend bei schönstem Sommerwetter im Garten von Kolping-Bruder Peter Goldstraß in Kleinberghausen angezündet wurde. Allerdings nicht in Form eines groß aufgeschichteten Holzhaufens, der wie die Osterfeuer in die Nacht lodert. Sondern in deutlich kleinerer Form – in einer Feuerschale. „Aber auch das ist ja schön“, versicherte Kolping-Mitglied Karsten Klintworth.

In der Tat hätte die Atmosphäre im großen Garten mit den vielen Skulpturen kaum gemütlicher sein können. Etwas weiter unten waren die Kolping-Kinder im Gras, spielten Sackhüpfen oder Nachlaufen. Oben saßen die erwachsenen Kolping-Mitglieder an Bierzeltgarnituren und ließen sich die Salate, Brote und das eine oder andere Grillwürstchen schmecken. „Am Freitagabend hat es ja kräftig geregnet, da hatten wir durchaus Sorge, dass wir Pech haben könnten. Aber das ist ganz offensichtlich nicht der Fall“, sagte Klintworth, der zusammen mit Silvia Breidbach am Grill stand. Diese sagte lachend: „Ich stehe auch beim Altstadtfest immer hinter diesem Gasgrill, dabei mag ich noch nicht mal Würstchen.“

In gewisser Weise sei das Treffen zum Johannisfeuer mit Blick auf das Traditionsfest am zweiten September-Wochenende auch eine Art Testlauf. „So können wir den Grill ausprobieren – was übrigens auch gut war, wie sich herausgestellt hat“, betonte Breidbach. Denn einer der fünf Brenner funktionierte nicht, zwei andere nicht so, wie sie sollten.

Nach der Abendmesse in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt kam der Präses der Kolpingsfamilie, Pfarrvikar Michael Weiler, noch vorbei, um einen Wortgottesdienst im Freien zu feiern, ehe dann das Johannisfeuer angezündet wurde. „Wir sind nicht immer hier bei Peter Goldstraß, im vergangenen Jahr schon, da gab es aber nur einen Wortgottesdienst und kein Feuer“, berichtete Klintworth. In den Jahren zuvor hatte das Johannisfeuer, das eine lange Kolping-Tradition hat, etwa am Campingplatz stattgefunden, bei Bernhard Guski in Voßhagen oder bei der Familie Lübbert in Pixberg.

Eigentlich gehört zum klassischen Johannisfeuer der Kolpingsfamilie auch eine Übernachtung am Feuer, aber die fiel zumindest in diesem Jahr noch aus. „Wir lassen es einmal langsam angehen. Allerdings hat es in diesem Jahr schon ein paar Veranstaltungen gegeben“, sagte Klintworth.

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