Kleines Städtchen - super Musik

Rock am Markt begeistert das Publikum

Die Zuschauer drängelten sich vor Zentury XX
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Die Zuschauer drängelten sich vor Zentury XX.

Die musikhungrigen Wermelskirchener kamen am Freitag und Samstag auf ihre Kosten.

Von Peter Klohs

Der Satz „Diese Veranstaltung konnte wegen Corona 2019 zum letzten Mal stattfinden“ nutzt sich langsam ab, ohne deswegen falsch zu werden. Dies würden zahlreiche Rockfreunde, die am Wochenende zu Gast am Wermelskirchener Markt an der Oberen Remscheider Straße waren, um mit Gleichgesinnten die Wiederkehr des beliebten Festivals „Rock am Markt“ zu feiern, leichten Herzens bestätigen. André Frowein, 1. Vorsitzender des veranstaltenden „Wir in Wermelskirchen – Marketing e.V.“ (WiW) zeigte sich am frühen Freitagabend hocherfreut, dass das zwei Tage andauernde Event wieder durchgeführt werden konnte. „Seit 14 Tagen können wir wieder Veranstaltungen durchführen“, wusste er zu berichten. „Feierabendmarkt, die Gesundheitstage, verkaufsoffener Sonntag und jetzt Rock am Markt. Schauen Sie sich um: Man sieht Lächeln in den Gesichtern. Alle sind musikhungrig.“ Ein kurzer Blick in das Publikumsrund: Der Mann hat Recht.

Der Sänger von Zentury XX, Frank Rohles, ist mit Queen-Gitarrist Brian May befreundet.

Schon die das Festival eröffnende Band „Stachelrock“ begeisterte die zu Anfang rund 150 Besucher. Mit durchaus deftigem Cover-Rock deckte das aus Lohmar stammende Quintett rund um Gitarrist und Sänger Thomas Crispin eine große Bandbreite ab: Angefangen mit der Robert-Palmer-Hymne „Addicted to love“ hin zum ZZ-Top-Schlachtross „Tush“. Mit „Roll Over Beethoven“ gab es auch handfesten Rock ‚n‘ Roll zu hören, bevor es mit „Born to be wild“ und „Call me the breeze“ ans Eingemachte ging. Zum Ende des Stachelrock-Gigs drängten sich bereits rund 500 Menschen auf dem Marktplatz.

Headliner des Freitags war „Zentury XX“ (sprich: Century Twenty), eine aus fünf Profis bestehende Band. Frank Rohles, Gitarrist und formidabler Sänger, ist mit Queen-Gitarrist Brian May befreundet. Bei einigen längeren Soli des Musikers („While my guitar gently weeps“) war der Einfluss Mays auch deutlich zu hören. Die Coverband scheute auch vor Poprock nicht zurück (Supertramp, U2), zeigte Showeinlagen und bestach durch große Musikalität. Nun waren schon 600 Gäste auf dem Marktplatz – und langsam wurde es eng. Als Zentury XX Manfred Manns Hit „Mighty Quinn“ anstimmte, sangen zahlreiche der Gäste mit.

Rock am Markt: Das war der erste Tag

Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht.
Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht. © Michael Schütz
Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht.
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Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht.
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Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht.
Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht. © Michael Schütz
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Zwei Tage „Rock am Markt“: Die Open-Air-Veranstaltung ist gut besucht. © Michael Schütz

Am Samstag stand zunächst die Wermelskirchener Musikgruppe Hartman auf der Bühne, die ebenfalls ein paar ältere Rock-Klassiker aus der Senke der Vergessenheit heraushob: „Poison“ von Alice Cooper und „Hush“ in der Deep-Purple-Version gehörten dazu. Die Band beherrscht ebenfalls die komplexeren Töne, wie „Radar Love“ (Golden Earring) verriet.

Für den Abend war ein Gastspiel von Jemima aus Wermelskirchen vorgesehen, umjubelte Finalistin von „The Voice Kids“. Den Abschluss des zweitägigen Festivals bildete das Quintett „Kontrollverlust“. Auf Grund des Namens könnte man deutschsprachigen Punk-Rock vermuten, doch weit gefehlt: „Discover the Original“ ist das Motto der Band rund um Sängerin Michelle. Die Musiker verändern gerne die Original-Songs in ihrem Sinne, spielen eine Ballade auch mal rockig und unterlegen Midtempo-Songs mit krachendem Schlagzeug. In Corona-Zeiten war die Band auch im Internet (Youtube) sehr umtriebig.

Die Musik auf der Bühne überzeugte das Publikum. Die Zuschauer waren restlos zufrieden.

Eine vierköpfige Frauengruppe amüsierte sich prächtig

„Egal was kommt“, sagte André Frowein, „das hier kann uns keiner mehr nehmen.“ Die Besucher widersprachen nicht. Eine vierköpfige Gruppe aus jungen Frauen amüsierte sich prächtig. Ella, Franziska, Petra und Alberta konnten zwar nicht alle Texte auswendig, sangen aber gelegentlich mit. Mitklatschen ist schwierig mit einem Getränk in den Händen. Aber manchmal gelang selbst das. In einem kleinem ernsthaften Moment sagte Petra: „Für ein so kleines Städtchen wie Wermelskirchen ist hier eine ganze Menge los.“

Hintergrund

Weil sich Rockfreundinnen und –freunde hin und wieder auch stärken müssen, waren bei „Rock am Markt“ drei Foodtrucker im Einsatz: Die Cramer-Stuben, Currywurstforever sowie DS-Event Schäfer boten ihre Speisen an. An Getränken herrscht auf einem Rock-Festival eher selten Mangel.
Die achte Ausgabe des Events muss als gelungen betrachtet werden. Aussagen wie: „Etwas gestandenere Bands wären besser gewesen“ blieben die Ausnahme.

Standpunkt von Susanne Koch: Ein schöner Erfolg

susanne.koch@rga.de

Mit 150 Besuchern begann das zweitägige Festival „Rock am Markt“ am Freitag in Wermelskirchen. Und dann steigerte sich die Zuschauerzahl von Stunde zu Stunde. Das Festival „Rock am Markt“ war für die Werbegemeinschaft „Wir in Wermelskirchen“ (WiW) ein voller Erfolg. Und bei den sommerlichen Temperaturen am Freitag, aber noch mehr am Samstag, ließen es sich die Gäste so richtig gut gehen. Und für jeden Geschmack war etwas dabei: Die Wermelskirchenerin Jemima, die am Samstag auch die Herzen der Wermelskirchener mit ihrem Gesang einnahm, sorgte für gute Laune. Aber auch Zentury XX, die am Freitagabend so richtig los rockten und damit das Publikum voll überzeugten. Die Corona-Pandemie tritt derzeit völlig in den Hintergrund. Und die sommerlichen Temperaturen sowie die frische Luft sorgen dafür, dass sich das Virus nicht mehr so schnell ausbreitet.

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