In Kitas und Schulen läuft’s derzeit ein bisschen anders

Die Grundschüler haben wieder täglich Unterricht. Foto: Wüstneck/dpa
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Die Grundschüler haben wieder täglich Unterricht. Foto: Wüstneck/dpa

Kreisgesundheitsamt informiert über die Regeln in Gemeinschaftseinrichtungen

Von Anja Carolina Siebel

Seit Anfang der Woche läuft in den Grundschulen wieder der Regelbetrieb. Und auch in den Kitas ging – zumindest eingeschränkt – vor einer Woche der Regelbetrieb wieder los.

Für Eltern, Kinder und Personal von Kitas und Schulen gibt es einiges zu beachten. Das Kreisgesundheitsamt informiert, was sich geändert hat.

Alle Grundschüler sollen seit dem 15. Juni bis zu den Sommerferien (Beginn: 29. Juni) an allen Wochentagen die Schule besuchen. Auch der Offene Ganztag soll seinen Betrieb wiederaufnehmen. Unterrichtet wird im Klassenverbund, Anwesenheit und Gruppenzusammensetzung müssen dokumentiert werden. Abstandsgebot oder Maskenpflicht bestehen aufgrund dessen laut Schulministerium nicht. Empfohlen wird beispielsweise das regelmäßige Lüften des Klassenzimmers. An weiterführenden Schulen soll der Betrieb vor den Sommerferien voraussichtlich nicht komplett wieder aufgenommen werden.

Haben Kinder Vorerkrankungen oder leben sie mit vorerkrankten Personen in einem Haushalt, so sollen die Eltern, auch nach Absprache mit dem Arzt, entscheiden, ob ihr Kind die Schule besuchen kann. Bestehen beim Kind oder seinen Angehörigen keine nachweislichen gesundheitlichen Risiken, unterliegt das Kind der normalen Schulpflicht. Allein die Sorge vor Ansteckung sei kein Grund für eine Befreiung vom Präsenzunterricht, schreibt der Kreis.

In Klassen- und Kursräumen müssen die Schüler keine Masken tragen. Es sei ausreichend, wenn durch Bildung fester Gruppen, Einhaltung fester Sitzordnungen und eine entsprechende Dokumentation Abstandsregeln eingehalten werden, heißt es. Wo das nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nase-Maske getragen werden.

Die Kindergartenkinder dürfen seit dem 8. Juni wieder – mit gewissen Einschränkungen – in Kitas oder von Tageseltern betreut werden. Von der bislang gebuchten Betreuungszeit stehen derzeit jeweils zehn Stunden pro Woche weniger zur Verfügung.

Kinder, die Krankheitssymptome aufweisen, sind von der Betreuung ausgeschlossen. Eltern sollen ihre Kinder möglichst im Außenbereich an der Tür zur Kita abgeben und das Gebäude nicht betreten. Dabei sollten sie Mund-Nase-Masken tragen. Die Kinder sollen nur von einer Person gebracht und abgeholt werden.

Für Kinder in Kitas gilt keine Maskenpflicht

Für Kinder gilt keine Maskenpflicht. Ob Erzieherinnen und Erzieher im Umgang mit den Kindern eine Mund-Nase-Maske tragen müssen, entscheiden die Kita-Träger. Im Umgang mit anderen Erwachsenen – egal, ob es sich um Eltern oder anderes Personal handelt – herrscht dann eine Maskenpflicht, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist, etwa während der Bring- und Abholzeiten.

Laut Kreisgesundheitsamt gab es bisher eine Kita im Kreisgebiet, bei der ein Ansteckungsfall mit SARS-CoV-2 vorlag. Derzeit sind keine weiteren Kindertagesstätten betroffen. Wird das Coronavirus in einer Kita-Gruppe oder Klasse festgestellt, wird die betroffene Gruppe oder Klasse geschlossen. Alle Kontaktpersonen werden vorbeugend in Quarantäne geschickt. Werden nach Ablauf von 14 Tagen keine weiteren Infektionen festgestellt, kann der Betrieb wieder aufgenommen werden. Ob es Reihentestungen auf das Corona-Virus in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kitas gibt, werde im Einzelfall vom Gesundheitsamt entschieden.

Tritt ein Corona-Fall auf, liegt für das Gesundheitsamt die höchste Priorität bei der Kontaktpersonen-Ermittlung. Das Amt befinde sich dabei in engem Austausch mit den Gemeinschaftseinrichtungen im Kreis. Jedem Verdachtsfall werde an sieben Tagen in der Woche nachgegangen, um ein Infektionsgeschehen zeitnah zu erkennen.

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