Kita Förstring eröffnet Nest für die Kleinen

Kita-Leiterin Daniela Leocata (v.l.), Bürgermeisterin Marion Lück, Hartwig Schüngel (Gebäudemanagement) und Barbara Frank (Jugendamt) sind begeistert vom Nest. Foto: Anja Carolina Siebel
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Kita-Leiterin Daniela Leocata (v.l.), Bürgermeisterin Marion Lück, Hartwig Schüngel (Gebäudemanagement) und Barbara Frank (Jugendamt) sind begeistert vom Nest.

150 Quadratmeter Platz gibt es für zehn Kinder unter drei Jahren

Von Anja Carolina Siebel

Die Stühle und Tische wirken wie aus einem Miniaturland. Es ist alles klein und niedlich im neuen Nest in der Kindertagesstätte Forstring. Seit dem 1. August hat die große Gruppe für unter dreijährige Kinder dort geöffnet. Dort ist Platz für zehn Klein- und Kleinstkinder. „Und es sind auch alle Plätze belegt“, sagt Kita-Leiterin Daniela Leocata. Insgesamt besuchen jetzt 73 Kinder die Kita Forstring. Mit dem Neubau, der vor gut einem Jahr startete, sind 150 Quadratmeter Fläche hinzugekommen.

Rund einjährige Bauphase war Herausforderung

Die beinhalten zwei Gruppenräume, die die Nest-Kinder nutzen können, einen gemütlichen Raum zum Schlafen und Ausruhen, ein Bad mit Toilette für die Kinder, ein zusätzliches WC fürs Personal, einen Abstellraum und eine neue Küche, in der das Essen für alle zubereitet wird. „Wir bekommen Tiefkühlkost geliefert, die wir dann zubereiten“, sagt Daniela Leocata.

Die neue Küche hatte sie sich explizit gewünscht, weil in der alten zu wenig Platz war. „Zumal wir ja jetzt auch zehn neue Kinder und drei neue Mitarbeiter haben, wurde das wirklich notwendig“, begründet die Leiterin ihren Wunsch. Die Stadt hat für die Unter-Dreijährigen-Betreuung am Forstring extra zwei Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin eingestellt. Alle bringen bereits Erfahrungen in der Nest-Betreuung mit.

Die rund einjährige Bauphase sei zwar eine kleine Herausforderung gewesen, räumt Daniela Leocata ein. Immerhin lief der Kita-Betrieb weiter – und es gab zeitgleich die Corona-Einschränkungen. „Aber dank sehr verständnisvoller Eltern, toller Kinder und einem super Mitarbeiterteam haben wir das gut meistern können.“

Bürgermeisterin Marion Lück war beim Besichtigungstermin ganz begeistert von dem niedlichen Mobiliar und dem Spielzeug. „Sowas gab es früher noch gar nicht“, sagte sie. In den beiden Gruppenräumen ist viel Platz zum Spielen und Toben. „Auch für die ganz kleinen Kinder“, betont Daniela Leocata. Die Kleinsten im Nest sind sieben Monate jung, die Ältesten zwei Jahre. „Besonders die Kleinen brauchen natürlich noch besondere Betreuung.“

Derzeit sind Kinder und Eltern noch in der Schnupperphase

Derzeit sind sie alle noch in der Schnupperphase, werden in Begleitung der Eltern nur für einige Stunden zum Forstring gebracht. Erst später beginnt dann die Betreuungsphase. „Die Zeiten sind individuell“, sagt die Kita-Leiterin. Grundsätzlich ist der Kindergarten in der Zeit von 7 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Nest-Gruppe war eröffnet worden, weil es wie mehrfach berichtet laut Kita-Bedarfsplanung vor einigen Jahren noch viel zu wenig Betreuungsplätze in Wermelskirchen gab. Seit etwa zwei Jahren hat die Stadt deshalb sowohl neue Kitas erreichtet, etwa an der Hilfringhauser Straße, als auch an bestehende Einrichtungen angebaut. In der Kita Forstring hatte es beispielsweise vorher keine Nest-Gruppe für unter Dreijährige gegeben.

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