Wermelskirchen

Neuer Fitnessparcours an der Balkantrasse

Die Geschwister Juliana und Daniel testeten sogleich die Balancierstrecke aus.
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Die Geschwister Juliana und Daniel testeten sogleich die Balancierstrecke aus.

Fitness-Parcours: Aktion der Evangelischen Gemeinde Hilgen-Neuenhaus mit dem TuS Wermelskirchen.

Von Peter Klohs

Wermelskirchen. Die erste Idee für den Fitness-Parcours unmittelbar an der Balkantrasse, direkt neben der Waffelpause der Evangelischen Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus, hatte Klaus-Dieter Rath vom Presbyterium der Gemeinde Ende 2021. „Wir gingen mit Freunden durch Bensberg“, erzählt er, „und da sah ich so einen Fitness-Parcours. Ich habe dann sofort Norbert Galonska vom TuS Wermelskirchen angesprochen, ob er sich den Bau eines solchen Parcours auf dem Kirchengelände an der Balkantrasse vorstellen könnte. Und er hat sofort zugesagt.“

Das ist jetzt rund neun Monate her. Am Sonntagmittag wurde der Fitness-Parcours im Rahmen einer kleinen Feier offiziell seiner Bestimmung übergeben. Norbert Galonska, der außerdem stellvertretender Bürgermeister in Wermelskirchen ist, begrüßte mehr als 50 Gäste zur Eröffnung.

„Wir schulden Leader Bergisches Wasserland mehr als ein großes Dankeschön“, sagte er in seiner Ansprache, „denn er hat 80 Prozent der Kosten finanziert. Den Rest hat TuS Wermelskirchen gezahlt.“ Anschließend dankte er den vielen Menschen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben: vom Sportdezernenten Stefan Görnert bis hin zur Stadtsparkasse. „Dieser Fitness-Parcours ist immer geöffnet und kann immer genutzt werden“, schloss er.

„Nun mag man sich fragen: Warum macht die Kirche so etwas?“, fragte Klaus-Dieter Rath die Besucher. „Ja, wir machen Gottesdienste, aber nicht nur. Die Kirche soll sich im Dorf verankern. Menschen, die über die Balkantrasse zu uns kommen, sind hier immer willkommen, gleich welcher Herkunft oder Religion, auch die ohne Religion.“

Dorothea Hoffrogge von der Gemeindeleitung dankte Norbert Galonska und Klaus-Dieter Rath für ihre geleistete Arbeit. „Das ist alles nicht selbstverständlich“, befand sie. Unmittelbar nach den Dankesreden wurde das Areal der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Fünf Geräte erwarten sportfreudige Gäste. Zunächst fällt die Balancierstrecke auf, die aus zwei unterschiedlich dicken Holzstegen besteht, von denen einer auf Stahlfedern gelagert ist und daher nicht starr bleibt. Ein weiteres Beweglichkeitsmodul befasst sich mit dem Thema Dehnen. Auf neun Abbildungen werden Anleitungen zur Benutzung des mehr als zwei Meter hohen Gerätes gegeben. Die Sprossenhöhe an den Seiten des Gerätes ist ungleich.

Fünf Geräte erwarten sportfreudige Nutzer

Als Kraftmodul unterstützt ein weiteres Sportgerät Liegestützen. Die leichte Schräge im Gerät erleichtert Anfängern diese Übung sicher enorm. Als Hilfe zur Koordination bietet sich die Schwebende Plattform an, die locker mit Ketten fixiert ist. Könner versuchen, einbeinig darauf zu verharren, mitunter minutenlang.

Als zweites Kraftmodul ist ein halbrundes Metallgestell zu sehen, das auf der Liegefläche blau eingefärbt ist. Hier können Interessierte den Rücken strecken, was sicher leichter ist, als es auf Anhieb aussieht.

Ja, Norbert Galonska und Klaus-Dieter Rath probierten alle Geräte als Erste aus, zwar vorsichtig und langsam, aber immerhin. Aber kaum hatten sie die Geräte verlassen, tummelten sich zahlreiche Kinder mit ihren Eltern vor den Geräten.

Mit ihren Reden eröffneten Presbyter Klaus-Dieter Rath (links) und Norbert Galonska vom TuS den Fitnessparcours.

„Das ganze Projekt war eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wermelskirchen, dem TuS Wermelskirchen sowie der evangelischen Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus“, zieht Klaus-Dieter Rath ein Fazit. „Wir wollen jetzt auch nicht fusionieren, aber die Zusammenarbeit war schon sehr angenehm.“

Als neue Stammgäste haben sich bereits verschiedene Gymnastikgruppen angekündigt.

Hintergrund

Der neu angelegte Fitness-Parcours der Waffelpause unmittelbar an der Balkantrasse hat insgesamt rund 20.000 Euro gekostet, wovon der TuS Wermelskirchen 4000 Euro gezahlt hat. Der große Rest wurde von Leader gefördert. Parallel zum Fitness-Parcours wurde am Gemeindehaus in Neuenhaus eine Spielanlage angelegt: eine Erlebnisfläche am Gemeindezentrum.

Dazu auch die Meinung von Nadja Lehmann

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